TSV Trausnitz will im Derby den Spitzenreiter ärgern - Verfolger TSV Stulln erneut gefährdet - ...
DJK Gleiritsch droht Ärger vom Nachbarn

Wernberg. (lfj) In der Kreisklasse West hat die DJK Gleiritsch (1./31) den Herbsttitel so gut wie sicher. Die Elf von Alex Götz weist durch den Stullner Heimausrutscher gegen Diendorf vor Hinrundenschluss drei Punkte Vorsprung und das klar bessere Torverhältnis auf. Zudem wird die DJK trotz des Derbycharakters am Samstag gegen den TSV Trausnitz (9./13) wohl einen weiteren Dreier gutschreiben. Der TSV Stulln (2./29) muss aufpassen, den Sechs-Punkte-Vorsprung auf den SV Trisching (3./22) bei der FTE Schwandorf (7./15) nicht schrumpfen zu lassen. Dessen Partie beim 1. FC Schwandorf (8./14) wurde wegen eines Todesfalls verlegt. Mit Günther Langner trauert der FC nämlich um seinen dienstältesten Funktionär. Sicher darf sich ab Platz vier noch keiner sein, denn bis zum Relegationsplatz beträgt der Abstand nur fünf Punkte. Gute Chancen, sich endgültig vorne zu etablieren, hat der wankelmütige TV Nabburg (4./18), der bei Schlusslicht SV Haselbach (12./9) erneut gewinnen dürfte.

DJK Gleiritsch       Sa. 16.00       TSV Trausnitz
Zum Kirwa-Spiel und Derby gegen Trausnitz erwartet die DJK Gleiritsch großes Interesse. "Diese Spiele sind immer etwas besonderes und haben ihren eigenen Charakter", weiß DJK-Trainer Alex Götz, der die Gäste für besser hält, als es ihr momentaner Tabellenplatz vermuten lässt. Bis auf Kapitän Babl, der für längere Zeit ausfällt, stehen dem DJK-Coach alle Spieler zur Verfügung. Das Duell in Gleiritsch ist auch für die benachbarten Trausnitzer ein besonderes Spiel. Zum einen geht es als Außenseiter gegen den Spitzenreiter, zum anderen ist die DJK Spielgemeinschafts-Partner mit der "Zweiten". TSV-Spielertrainer "Sebastian Lang und sein Team kennen die Stärken des Gastgebers und versuchen diese in den Griff zu bekommen. Selbstvertrauen soll der langersehnte Dreier vom Vorsonntag geben.

FTE Schwandorf       So. 14.30       TSV Stulln
"Meine Jungs werden versuchen, den Anschluss ans obere Mittelfeld der Tabelle herzustellen und den positiven Trend der letzten Wochen fortzuführen", ist Eintracht-Trainer Tom Stenzel zuversichtlich. Er hat zwar einige angeschlagene Spieler in seinen Reihen, was aber das Vorhaben nicht beeinträchtigen sollte. Gästetrainer Georg Winkler dagegen hofft, dass die nicht unverdiente Niederlage gegen Diendorf seine Truppe nicht aus der Bahn wirft. Der TSV-Coach fordert deshalb, die eklatanten Abwehrfehler abzustellen und wieder über die gesamte Spielzeit präsent zu sein um die erfolgreiche Hinrunde positiv abzuschließen. Der Stullner Kader ist fast komplett.

SV Haselbach       So. 15.15       TV Nabburg
Der SV Haselbach will seine Heimstärke wiederfinden. Die Stimmung ist nach der 0:5-Pleite von Trisching sehr bedrückt, doch trotzdem müssen bald wieder Punkte eingefahren werden um den Anschluss nicht zu verlieren. Nabburg ist durch die schwankenden Ergebnisse schwer einzuschätzen, doch trotz einiger verletzter Führungsspieler soll gepunktet werden. Durch den zweiten Sieg in Folge konnte sich der TV Nabburg etwas in die obere Tabellenregion absetzen. In Haselbach gilt es nun nachzulegen, was nur gelingen dürfte wenn man es schafft auf dem kleinen Platz SV-Torjäger Frank an die Kette zu legen. Der TV will keinen Schönheitspreis zu gewinnen, sondern Punkte. Ziegler fällt aus.

TuS Dachelhofen       So. 15.15       SC Kreith
"So reicht es für die Kreisklasse nicht", reagierte TuS-Trainer Oliver Birk sauer auf die unnötige Niederlage in Nabburg und fährt fort: "Ohne Lauf- und Kampfbereitschaft gewinnt man keinen Blumentopf." Gegen Kreith müsse seine Truppe wieder diese Attribute hervorrufen um zumindest einen Punkt zu holen. Die Vorgabe von Kreiths Trainer Mario Albert für das Auswärtsderby ist ganz klar. "Um den Abstand zu den hinteren Tabellenplätzen zu halten oder gar zu vergrößern, müssen wir das Auswärtsspiel gewinnen". Allerdings fehlen A. Kiendl, Nietsch, Schulz und Faderl, was die Aufgabe nicht leichter macht.

SV Diendorf       So. 15.15       TSV Klardorf
"Im Heimspiel gegen Klardorf müssen wir alles geben um die drei Punkte einzufahren und den Aufwärtstrend zu bestätigen", so die Ansage von Diendorfs Chefanweiser Udo Braunschläger. Dazu gilt es, dieselbe kämpferische Einstellung wie in der zweiten Halbzeit beim Überraschungssieg in Stulln abzurufen. Bis auf Holzgartner sind alle Mann an Bord. In Diendorf erwartet Klardorfs Trainer Martin Striedl ein Duell auf Augenhöhe, in dem seine Mannschaft unbedingt punkten sollte. Vor allem sei es wichtig, hinten wieder mal die Null stehen zu haben und im Angriff bei der Chancenverwertung effektiver zu Werke zu gehen.

SC Weinberg       So. 15.15       SG Pertolzh./Niederm.
Aufgrund der Tabellensituation helfen dem SC Weinberg nur Siege weiter. Im Heimspiel gegen den starken und unbequemen Aufsteiger aus Pertolzhofen/Niedermurach hofft SC-Trainer Richard Wagner auf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft und auf drei Punkte. Bei der SG trauert man den zwei gegen Schwandorf liegen gelassenen Punkten nach, mit denen die Elf von Claus Frank lockerer auf den Weinberg hätte fahren können. Bei diesem schweren Match gegen den heimstarken Gegner will der Fusionsverein auf alle Fälle punkten. Aber Eckl fällt aus und hinter dem Einsatz von Schlagenhaufer steht ein dickes Fragezeichen.
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