TSV wieder obenauf

Beim TSV ist wieder Ruhe ein- und der sportliche Erfolg zurückgekehrt. Am Tag nach dem Aufstieg der ersten Fußballmannschaft lief auch für Vorsitzenden Josef Sirtl in der Jahreshauptversammlung alles wie am Schnürchen.

Pressath. (is) Angesichts der Entwicklung des TSV in der jüngsten Vergangenheit sprachen die Mitglieder am Freitag ihm und dem weiteren Vorstand wieder das Vertrauen aus. Josef Sirtl bleibt weiterhin Vorsitzender, seine Stellvertreterin Gerlinde Reichl. Ihre Posten behalten zudem Schatzmeister Reiner Sirtl, Schriftführer Josef Bösl sowie die Kassenprüfer Martin Schmidt und Wolfgang Pausch. Als Platzkassiere fungieren Josef Weigl und Karlheinz Walberer.

Über sich hinaus gewachsen

Vorsitzendem Josef Sirtl war die Freude anzusehen, denn die "Erste" hatte am Vortag in einem Ausscheidungsspiel den Aufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht. "Wir können stolz sein auf unsere Fußballer, die über sich hinaus gewachsen sind."

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Sirtl unter anderem an das Oktoberfest und das Starkbierfest, die große Erfolge gewesen seien. Sein Dank galt allen Helfern, vor allem den Organisatoren Gerlinde Reichl, Wunibald Heinl, Franz Ficker und Werner Lustig. Erfreut zeigte sich der Vereinschef, dass in den kommenden Wochen der renovierte Trainingsplatz in Betrieb genommen werden kann.

Mehr als zufrieden war er auch über die Sanierung des Sportheimes. "Die Darlehensverträge sind unterschrieben und der im vergangenen Jahr angeregte Wirtschaftsplan ist aufgestellt", meinte er im Hinblick auf die Rückzahlung der Kredite in den nächsten Jahren. Mit der Erneuerung des Daches sei der erste Schritt abgeschlossen worden. Nun sollen Heizung und sanitäre Anlagen in Angriff genommen werden.

Aufgabe für die Zukunft sei zudem, zu den 608 Mitgliedern weitere zu werben und besonders Kinder sowie Jugendliche wieder für den Sport zu begeistern. Vor allem für die Nachwuchsmannschaften von den G- bis zur E-Junioren würden Trainer und Betreuer gesucht. Informationen über den Ablauf des Trainings- und Spielbetriebs könnten bei Norbert Böhm und Uwe Hautmann eingeholt werden.

Sirtl teilte mit, dass für den TSV mit Konstantin Scharf, Norbert Ferstl und Wolfgang Maier drei Fußballschiedsrichter tätig sind. Scharf dürfe sogar bis zur Bayernliga Spiele leiten. Mit dem Dank an die Sponsoren, Sportheimpächter Heidi und Werner Emmerich, Vorstandskollegen, Trainer, Betreuer und Spartenleiter beendete der Vorsitzende seine Ausführungen.

"Schwarze Zahlen"

Schatzmeister Reiner Sirtl ging auf die Abrechnung im vergangenen Jahr ein und betonte, dass trotz großer Investitionen im Bereich des Sportplatzunterhalts und der Sportheimsanierung "schwarze Zahlen" geschrieben werden konnten. "Wir sind in Bezug auf die Verwirklichung des Wirtschaftsplanes bis zum Jahr 2018 auf einem sehr guten Weg." Dabei spiele auch das gute Image des Sportheims eine wesentliche Rolle. Da sich laut Martin Schmidt "die vorgelegten Zahlen nicht schlecht lesen", bescheinigte er dem Kassier eine gute Arbeit.

Nach einer Gedenkminute für Hans Huber, Josef Pfleger, Albrecht Baier, Stadtpfarrer Ludwig Bock und Ludwig Küspert stellte dritter Bürgermeister Wolfgang Graser fest, dass wieder Ruhe in den Verein eingekehrt sei. Der Vorstand sei ein Garant für diesen Zusammenhalt und die geleistete Arbeit.
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