TSV zurück in der Erfolgsspur

TSV-Flügelspieler Andreas Schindwolf (links) erzielte 16 Punkte und versenkte vier Dreier. Bild: par

In letzter Zeit ist es für die Schwandorfer Basketballer nicht mehr richtig rund gelaufen. Aber gegen den VSC Donauwörth drehte die Mannschaft von Trainer Christian Scharf wieder richtig auf.

Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben den ersten Sieg der Rückrunde eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Christian Scharf setzte sich zuhause gegen den VSC Donauwörth mit 81:47 durch und feiert damit nach zuletzt drei Niederlagen wieder einen Erfolg. In der Bayernliga Tabelle bleibt der TSV auf dem fünften Platz.

Für dieses wichtige Spiel musste Scharf weiterhin auf Kapitän Johannes Pflamminger verzichten. Zudem steht Malte Binting aus familiären Gründen in nächster Zeit nicht zur Verfügung.

Den besseren Start in die Partie hatten die Gäste. Nach vier Minuten führten die Schwaben mit 6:3. Vor allem in der Offensive tat sich der TSV Schwandorf schwer, gegen die Zonenverteidigung des VSC gute Wurfchancen zu erspielen. Erst im Laufe des ersten Viertels klappt dies dann besser. Vor allem bei den Dreiern ging die Wurfquote deutlich nach oben.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts führte der TSV mit 13:11. Und die Schwandorfer ließen nicht locker: Durch eine sehr aggressive Verteidigung und gute Reboundarbeit ließen die Gastgeber im zweiten Viertel nur acht Punkte zu. In der Offensive trafen Andreas Schindwolf (4 Dreier im Spiel), Vaidas Butkus (3), Sebastian Fischer (2) und Alexander Schneider (1) ihre Distanzwürfe. Die Folge war eine komfortable 37:19-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel fand Donauwörth wieder besser in die Partie. Durch die Umstellung auf eine Mann-Mann-Verteidigung hatte der TSV anfangs erneut Probleme. Doch die Schwandorfer Defensive stand weiter sehr gut, wodurch die Gästen den Rückstand nicht entscheidend verkürzen konnten. Vor allem den VSC-Topscorer Joshua Korn hatten die TSV-Spieler sehr gut unter Kontrolle. Korn erzielte insgesamt nur elf Punkte und blieb damit deutlich unter seinem bisherigen Saisonschnitt (18,9 Punkte).

Vor dem Schlussabschnitt führte Schwandorf mit 52:34. Doch die TSV-Spieler hielten das Tempo auch in den letzten zehn Minuten hoch. Bei Donauwörth musste Center Daniel Selinger nach seinem fünften Foul ausgewechselt werden und die Kräfte ließen ebenfalls nach. Die Folge war ein deutliches Viertelergebnis (29:13), wodurch der TSV Schwandorf den 81:47-Erfolg perfekt machte.

"Wir haben uns heute als Mannschaft sehr geschlossen und kämpferisch präsentiert. Das war der Schlüssel zum Erfolg", zeigte sich TSV-Trainer Scharf nach dem Spiel zufrieden. "Nach den letzten Wochen wussten wir, dass das kein Selbstläufer wird. Aber wir haben genau die richtige Antwort gegeben", so Scharf. Am Wochenende müssen die Schwandorfer beim Tabellenletzten TSV Meitingen antreten.

TSV Schwandorf: Lars Aßheuer, Vaidas Butkus (je 17 Punkte), Andreas Schindwolf (16), Alwin Prainer (9), Sebastian Fischer (7), Tobias Ruhland (6), Alexander Schneider (5), Stefan Münch (3), Lukas Mulzer (1) und Stefan Beer.
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