Tückisch

Dass das soziale System manchmal auch ungerecht sein kann, bekommt eine Witwe bitter zu spüren. Die Mutter zweier schulpflichtiger Kinder arbeitet in Teilzeit, bewohnt ein eigenes Haus und hat bis vor kurzem ergänzend Wohngeld bezogen.

Nun ist die Witwenrente um vier Euro gestiegen. Weil sie damit den Einkommenssatz übersteigt, erhält sie kein Wohngeld mehr. Und auch die Bildungs- und Teilhabeleistungen für die Kinder fallen weg. Durch den geringfügigen Rentenanstieg hat sie monatlich 150 Euro weniger zur Verfügung. Die Alleinerziehende hatte in den vergangenen Monaten vermehrte Ausgaben für die Kinder. "Lichtblicke" hat 600 Euro überwiesen. (ms)
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