Tüte voller Wünsche

Für die neue Schulleiterin Gudrun Lehner (Zweite von links) hatten Stellvertreterin Lucia Etterer (rechts) und die Lehrer eine Schultüte mit vielen Wünschen und kleinen Geschenken gefüllt. Schulamtsdirektor Rudolf Kunz (links) bedachte die Nachfolgerin von Peter Wolf (Zweiter von rechts) mit Vorschusslorbeeren. Bild: bkr

Gudrun Lehner mag Musik - von Klassik bis Modern. Als Leiterin dirigiert sie künftig die Geschicke der Grundschule, die ihrer Ansicht nach viel mit einem Orchester gemein hat.

Immenreuth. (bkr) Seit Mittwoch ist Gudrun Lehner offiziell Leiterin der Grundschule. Sie trat zum 1. August die Nachfolge von Peter Wolf an. Schulamtsdirektor Rudolf Kunz begrüßte sie nun als Nachfolgerin. In Immenreuth sei Gudrun Lehner eine "alte Bekannte", so Kunz.

Über ihre Lehrertätigkeiten an den Sondervolksschulen in Trevesen und Immenreuth führte ihre Laufbahn zur Grundschule Mitterteich. Dort war sie seit 1. August 2010 stellvertretende Schulleiterin. Vor drei Jahren folgte die Beförderung zur Konrektorin.

Der Schulamtsdirektor charakterisierte Lehner als "hoch qualifizierte Lehrkraft", als liebenswerte, humorvolle und zielorientierte Frau. "Insgesamt kann ich der Gemeinde und der Grundschule nur gratulieren." Er sei sicher, dass Lehner der Schule sehr gut tun und die Zukunft eine "Lehner-Handschrift" tragen werde.

Tatkräftige Unterstützung sicherte Bürgermeister Heinz Lorenz der neuen Leiterin zu. Er wünschte ihr, in der Gemeinde eine neue Heimat zu finden. Auf die Zusammenarbeit freut sich Elternbeiratsvorsitzende Peggy Bayerl. Als weitere Gäste hatte stellvertretende Schulleiterin Lucia Etterer Leiter und Lehrkräfte umliegender Schulen begrüßt, allen voran Wolfgang Schmidt, Leiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums.

Die Lehrerinnen der Grundschule hießen Konrektorin Lehner mit einer leeren Schultüte willkommen. Diese füllten sie mit guten Wünschen und schönen Sachen. Zu diesen legte Pfarrer Dirk Grafe auch im Namen seines katholischen Mitstreiters Pater Jakob einen kleinen Engel für den Schreibtisch. Dieser habe zwei Seiten, eine feine und eine grobe. Er könne je nach Bedarf gedreht werden. Nach seinen Worten ist die Schule bekannt als Einrichtung lauter Engeln - auch wenn einige Schüler, vielleicht ein "B" vorne haben.

Ideen entstehen lassen

Gudrun Lehner gab sich den Gästen als leidenschaftliche Klavierspielerin, die Stücke von der Klassik bis zur Moderne liebt, zu erkennen. Sie erachte auch die Schule als großes Orchester. Im Vordergrund stehe nicht die Perfektion. Wichtig sei, dass zusammengespielt wird und daraus Ideen entstehen. "In der Schule spielen die Kinder die erste Geige, und sie wollen wir unterstützen", lautete ihre Botschaft. Einen Dank richtete sie an Peter Wolf. Er habe ein gut aufgestelltes Ensemble hinterlassen.
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