U15-Wasserballer verbuchen bei Vorrunde zur "Deutschen" nur einen Sieg
Notkader verpasst Endturnier

Weiden. (prg) Die U15-Wasserballer des SV Weiden mussten einen Notkader zur Vorrunde der deutschen Jugendmeisterschaft nach Berlin schicken. Mit nur neun Spielern scheiterte er an der Konkurrenz aus Berlin und Hamm/Brambauer. Mit einem Sieg gegen Hamburg und dem vierten Rang beendeten die Schützlinge von Trainer Alex Schäfer eine schwierige Saison, während der sie häufig mit Ausfällen zu kämpfen hatten.

Die Gegner in Berlin waren einfach zu stark für die Oberpfälzer. Der SG Neukölln unterlagen die SV-ler mit 4:27 und den Wasserfreunden Spandau 04 mit 3:22. Gegen den West-Vertreter SGW Hamm/Brambauer sahen die Max-Reger-Städter ein wenig mehr Land, verloren aber erneut deutlich mit 4:13. Lediglich die Hamburger Mannschaft war in Reichweite. Mit dem 22:3-Sieg gegen die Hanseaten sicherten sich die Oberpfälzer den vierten Rang, der aber nicht zur Endrundenteilnahme berechtigt.

Wenn man die Kräfteverhältnisse fair betrachtet, hat der Schwimmverein Weiden bei den besten sechs U15-Mannschaften Deutschlands nichts zu suchen. Damit bestätigt sich ein jahrelanger Trend, dass die bayerischen Mannschaften weit hinter den Erfolgen um die Jahrtausendwende zurück bleiben. Nur wenn die Konkurrenz im Freistaat wieder stärker wird und die Spielrunden die Jugendspieler wirklich fordern, ist mit einer Besserung zu rechnen. Damit beschäftigen sich nicht nur die Vereine, auch der Bayerische Schwimmverband versucht die Strukturen zu korrigieren. Doch wie so oft fehlen die nötigen finanziellen Mittel, um die Jugendarbeit zu unterstützen.

Weiden spielte mit: Klein im Tor, Tischmann, Hinz, Zupfer, Burchazky, Widiker, Reichert und Blank.
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