Udo Hagerer trifft zweimal zum 3:1-Sieg in Kulmain
Der Torminator

Der SV Kulmain leistete heftige Gegenwehr, doch am Ende behielt der SV Sorghof nach solider Vorstellung verdient mit 3:1 die Oberhand. Die Baierlein-Elf startete damit mit dem angepeilten Auswärts-Dreier in die Rückrunde der Bezirksliga Nord.

Die Hausherren begannen stürmisch und lagen schon nach 100 Sekunden vorne, als Andreas Popp nach einem Eckstoß den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte zur 1:0-Führung für Kulmain versenkte. Doch der SV Sorghof verdaute diesen Schock relativ gelassen und suchte den schnellen Ausgleich. Udo Hagerer erkämpfte sich den Ball an den Seitenauslinie und legte auf für Benedikt Ertl, der Andreas Meyer bediente, der aus fünf Metern zum 1:1 traf (14.). SV-Keeper Max Ritter bestand seine erste Bewährungsprobe bei einem Kopfball von Peter Dollhopf (20.). Im zweiten Spielabschnitt zeigte Ritter bei zwei gefährlichen Standardsituationen der Gastgeber seine Klasse und ließ kein weiteres Gegentor mehr zu.

So sehr sich Kulmain auch gegen die drohende Niederlage wehrte: Der SV Sorghof war in den spielentscheidenden Situationen cleverer und hatte mit Udo Hagerer auch wieder den Vollstrecker in seinen Reihen.

Zum ungünstigsten Zeitpunkt für Kulmain traf Udo Hagerer per Kopfball nach Hereingabe von Andreas Weihermüller fast mit dem Pausenpfiff zum 1:2 (45.). Zuvor verpasste der agile Patrick Walzel die Führung der Rot-Weißen. Sein Schuss strich haarscharf über die Querlatte (39.).

Nach dem Seitenwechsel war Sorghof die klar spielbestimmende Mannschaft. Kulmain verlegte sich auf gelegentliche Konter und blieb nur noch bei Ecken und Freistößen gefährlich. Nachdem Benedikt Ertl zweimal in aussichtsreicher Position vergab (59./63.), führte ein folgenschwerer Fehler von Heimkeeper Dominik Herrmann zum 1:3-Endstand. Udo Hagerer nahm das Geschenk dankend an und stellte die Weichen damit endgültig auf Sieg (68.).

In der Schlussminute hätte Hagerer fast noch auf 1:4 erhöht, doch sein Kopfball ging knapp am Pfosten vorbei. Beim SV Kulmain war trotz der Niederlage erkennbar, dass sie in der Lage sind, den drohenden Abstieg noch abzuwenden. Der SV Sorghof hingegen ist nach diesem Dreier wieder in die Erfolgsspur eingebogen.
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