Üben, üben und nochmals üben

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wölsendorf würdigten die Ehrengäste die hohe Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft der Aktiven. Die Jugendgruppe verstärkte sich.

Nach einem Bericht von Vorstand Peter Schießl zählt die Wehr 169 Mitglieder - darunter 59 Aktive, 52 Passive und 58 Fördernde. Themen von Vorstandssitzungen waren die Zulassung des "Mercedes Sprinter" als Mehrzweckfahrzeug, die Ausstattung mit Digitalfunk und den Ankauf von Ausrüstungsgegenständen für die aktive Wehr in Höhe von 2700 Euro

Der Verein organisierte zum Beispiel ein Schlachtfest, den Kindernikolaustag und erstmals die Silvesterfeier im Stodl, beteiligte sich aber auch an örtlichen Aktivitäten und leistete so einen Beitrag für eine gute Dorfgemeinschaft.

Die Feuerwehr Wölsendorf leistete 1065 Stunden Feuerwehrdienst im Jahr 2014, fasste Kommandant Hans-Jürgen Schießl zusammen. Der Löwenanteil entfällt mit 882 Stunden auf Übungen: darunter der Erwerb der Leistungsabzeichen THL der Bayerischen und der Deutschen Jugendspange sowie der Jugendflamme und die Teilnahme an der überörtlichen Funkübung in Schwarzenfeld.

In seinem Ausblick verwies Schießl auf die Beteiligung an der Bergparade am 14. Juni zur 1000-Jahr-Feier des Marktes Schwarzenfeld und auf den Einsatz zur Verkehrssicherung der "Bayern-Rundfahrt" am 13. Mai.

Mit fünf Neuaufnahmen verstärkte sich die Jugendgruppe auf zehn Personen, berichtete Jugendwart Sebastian Schad. Die Jugendlichen legten die möglichen Leistungsabzeichen ab und beteiligten sich erfolgreich an Wettbewerben.

Vorbild für die Jugend

Die FFW Wölsendorf erfülle ihre Aufgaben im Brandschutz und lege auch großen Wert auf Geselligkeit, betonte Bürgermeister Alois Böhm. Mit 59 Aktiven verfüge Wölsendorf innerhalb der fünf Feuerwehren im Gemeindebereich Schwarzach über das größte Potenzial. Die Kommandanten vermitteln fundierte Ausbildung und optimale Qualifizierung und sind ein Vorbild für die Jugend.

Die 1065 geleisteten Stunden markieren eine enorme Zahl für das Bereitsein im allgemeinen Dienst, verdeutlichte Landrat Thomas Ebeling. Er erinnerte an die großen Brände und die Unfälle im Landkreisbereich und dankte für den Einsatz rund um die Uhr. Mit dem Digitalfunk wird es ernst, das Netz steht und die Geräte funktionieren bereits, informierte Kreisbrandmeister (KBM) Josef Lingl. Die neue Technik sei leicht bedienbar, und er ermunterte die Feuerwehrleute, die Schulungen mitzumachen. Mit der modularen Truppmann-Ausbildung gehen die bayerischen Feuerwehren neue Wege. Im KBM-Bereich ist die Ausbildung auf 40 Mann beschränkt. Die Ortswehr habe bereits ein größeres Kontingent angemeldet. Auch die integrierte Leitstelle werde laufend angepasst. "Macht weiter so, damit es in Wölsendorf so bleibt, wie es ist", lobte KBM Josef Lingl die Wehr.

Bei der Zusammenkunft wurden an zwei Mitglieder Auszeichnungen vergeben: Auf Vorschlag der Vereinsführung gab es eine Ernennung zum Ehrenmitglied (Erich Hunger) und eine weitere zum Ehrenvorstand (Franz Herrmann). (Bericht folgt).
Weitere Beiträge zu den Themen: Schwarzach-Wölsendorf (28)März 2015 (9461)
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