Über 100 Gläubige ziehen beim Bittgang mit nach Troschelhammer
Uralte Tradition lebt weiter

Auf große Resonanz stieß der Bittgang der Pfarreiengemeinschaft Pressath/Schwarzenbach. Rund 110 Gläubige umlagerten das Feuerwehrhaus in Troschelhammer. Bild: mng
"Die Tage vor Christi Himmelfahrt sind geprägt von der uralten Tradition der Bittgänge. Wir haben uns daher heute nach Troschelhammer aufgemacht, um diesen Brauch fortzusetzen." Mit diesen Worten eröffnete Stadtpfarrer Edmund Prechtl den Gottesdienst am Montag im Feuerwehrgerätehaus in Troschelhammer. Über 110 Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft waren der Einladung gefolgt. Während des Bittgangs baten sie in den Fürbitten für eine gute Ernte, ihre Arbeitsplätze und den Weltfrieden. Auch die Litaneien beteten die Gläubigen.

Zum Marienmonat Mai sangen die Gläubigen viele Lieder zum Lob der Gottesmutter, die Günther Hösl an der Orgel begleitete. Claudia Melchner trug die Lesung vor. Mit dem "Lied zur schwarzen Madonna" endete die Feier. Pfarrer Prechtl dankte der Feuerwehr für die Vorbereitung und das Feuerwehrhaus. Auch den Vorbetern, Ministranten und dem Organisten dankte der Pfarrer.

Im anschließenden weltlichen Teil sorgte die Feuerwehr für das leibliche Wohl. Deshalb bat Vorsitzender Reinhold Farmbauer die Gläubigen am Schluss des Gottesdienstes, doch noch ein wenig in Troschelhammer zu bleiben und sich zu stärken. Zurück brachte die Gläubigen ein Bus.
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