Überraschender 93:82-Erfolg beim TTL Bamberg II - Starke Defensivarbeit als Grundlage
Coocoons stürzen den Spitzenreiter

Die Coocoon Baskets (im Bild Radek Jezek) überraschten Spitzenreiter TTL Bamberg II mit punktgenauen Zuspielen und einer hohen Wurfquote. Die Weidener Basketballer gehen nach dem Auswärtssieg auf Platz fünf in die Weihnachtspause. Bild: A. Schwarzmeier
Weiden. (pta) Mit einem Überraschungserfolg über den bisherigen Spitzenreiter verabschiedeten sich die Coocoon Baskets in die Weihnachtspause. Dank einer überzeugenden Leistung gelang den Weidener Bayernliga-Basketballern ein 93:82-Auswärtserfolg beim TTL Bamberg II. Die Coocoons belegen mit sechs Siegen und fünf Niederlagen nach Abschluss der Hinrunde Tabellenplatz fünf in der Bayernliga Nord.

Ohne den beim Trainerlehrgang weilenden Marco Campitelli und ohne den etatmäßigen Centerspieler Allen-Peart mussten die Coocoon Baskets in Bamberg antreten. In Vertretung des Headcoaches dirigierten Christina Ringer und Ron Merriwether die Weidener Mannschaft, die sich schon im ersten Viertel sehr gut eingestellt präsentierte. Vor allem dank starker defensiver Arbeit konnte man sich einen leichten Vorsprung herausspielen, der sowohl nach dem ersten Viertel (18:17) als auch zur Halbzeit (32:29) Bestand hatte.

"Hinten stehen wir gut, aber im Angriff müssen wir besser zum Korb kommen", gab Merriwether zu Beginn der zweiten Halbzeit als Devise aus. Bamberg - ohne Topscorer Jakob Martin angetreten - zeigte nun jedoch, warum es zu Recht ganz oben in der Tabelle steht. Mehrere erfolgreiche Dreipunktwürfe der Aufbauspieler Christoph und Daniel Aas brachten die Bamberger immer besser ins Spiel. Jan Selinger, mit 25 Punkten bester Werfer der Coocoons, hielt jedoch sein Team in Front, so dass auch zu Beginn des Schlussabschnittes die Weidener ihre Führung knapp behaupten konnten (64:62).

"Knackpunkt für unseren Erfolg war sicher, dass wir dann auf Zonenverteidigung umgestellt haben", sagte Aushilfscoach Christina Ringer nach dem Spiel. Denn die Bamberger kamen mit der Ball-Raum-Verteidigung der Coocoons nicht zu Recht und trafen vor allem aus der Distanz nicht mehr. Weiden hingegen zog nun erfolgreich zum Korb der Gastgeber, vor allem Vladimir Krysl und der sehr reboundstarke Kapitän Sergey Hacksteder konnten sich ein ums andere Mal gekonnt durchsetzen. So setzten sich die Coocoons entscheidend ab und bewahrten am Ende, als Bamberg mit Fouls die Uhr stoppen wollte, die Nerven an der Freiwurflinie (sieben von acht Treffer), so dass am Ende ein überraschender, aber nicht unverdienter 93:82-Sieg stand.
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