Überzeugungsarbeit geleistet

Der Bürgermeister und die Vertreter des Kreisverbandes freuen sich, dass die Wehr von einer schlagkräftigen Führungsmannschaft geleitet wird. Unser Bild zeigt von links: Kreisbrandmeister Martin Schmidt, Schriftführer Theodor Zollitsch, zweiten Kommandanten Andreas Luber, Beisitzer Jonas Graf, zweiten Vorsitzenden Reinhold Ott, Beisitzer Michael Hummel, Kassier Manfred Birner, Kommandant Thomas Hackenberg, Beisitzer Markus Plößl, Vorsitzenden Manfred Birner, Kreisbrandmeister Fredi Weiß und Bürgermeister Se

Bürgermeister Sepp Reindl warf seine ganze Überredungskunst in die Waagschale. Da konnte auch die Führungsmannschaft der Kemnather Feuerwehr nicht Nein sagen.

Kemnath am Buchberg. (seb) Bis auf zwei Veränderungen in der Besetzung des Ausschusses lenkt die alte Führungsriege der Feuerwehr Kemnath am Buchberg auch in den nächsten sechs Jahren die Geschicke des Vereins. Selbst Vorsitzender Manfred Birner, der eigentlich sein Amt zur Verfügung stellen wollte, ließ sich von Bürgermeister und Wahlleiter Sepp Reindl nochmals überzeugen und wurde einstimmig bei der Hauptversammlung wiedergewählt.

Laut Manfred Birner zählt die Wehr 247 Mitglieder, davon leisten 96 aktiven Dienst. Allerdings beinhaltet die Aktivenzahl die 32 Jungfeuerwehrleute. Birner berichtete auch von vielen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr, wobei er bei den weltlichen Festen die Hintergrundarbeit der Frauen einiger Feuerwehrmänner besonders lobte. Sie versorgten die Teilnehmer mit allerlei Köstlichkeiten.

Die Liste der Tätigkeiten und Anschaffungen der aktiven Wehr, die Kommandant Thomas Hackenberg präsentierte, ist lang. Zwei neue Atemschutzträger wurden ausgebildet, über 200 Übungen abgehalten, fünf Digitalfunkgeräte und zwei Überjacken angeschafft, das Löschfahrzeug TÜV-tauglich hergerichtet sowie weitere kleine Gerätschaften besorgt. Außerdem absolvierte zweiter Kommandant Andreas Luber den Gruppenführerlehrgang. Hans Bierler wurde zum Gerätewart ausgebildet. Hackenberg berichtete von zwölf Einsätzen seiner Leute. Darunter waren vier kleinere Brandmeldungen und drei technische Hilfeleistungen. Eine Löschwasserzisterne in Mertenberg füllen, ein Wespennest beseitigen, einen Vermissten suchen sowie zwei versperrte Türen öffnen, waren Einsätze der wohl eher seltenen Art.

"Viel Spaß haben, öfter lachen und die Kameradschaft pflegen", mit diesen Worten brachte Gruppenführer Michael Hummel die Stimmung der Jungfeuerwehr auf den Punkt. Sie ist mit 32 Mitgliedern eine der stärksten im Landkreis und der Zusammenhalt ist groß. Hummel motivierte seine Jugendlichen mit diversen Unternehmungen wie Zeltlager, Johannisfeuer oder Fußballturnier und forderte die Jungen und Mädchen bei verschiedenen feuerwehrspezifischen Leistungsprüfungen und Wettbewerben. Deshalb bekam Hummel auch uneingeschränktes Lob vom Bürgermeister Sepp Reindl und Kreisbrandmeister Martin Schmidt. Letzterer stellte auch die Bedeutung der Atemschutzträger heraus.
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