Um Gott für die gelungene und unfallfreie Wallfahrt zu danken, feierten die
Rosenkranz gibt Pilgern Halt

Pilgerführer Manfred Meiler (links) und Geistlicher Pfarrer Norbert Götz (rechts) ehrten oftmalige Altötting-Wallfahrer mit Urkunde und Nadel (von links): Gertraud Birner, Brigitte Meier, Anna Pielenhofer, Erna Demleitner, Gerhard Meier und Josef Koch. Bild: bas
Altötting-Fußwallfahrer aus der Region Amberg mit Pfarrer Norbert Götz, dem Geistlichen Beirat des Pilgervereins Regensburger Diözesanfußwallfahrt, einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin in Wutschdorf.

(bas) Christian Farnbauer an der Orgel und Kathrin Ehrnsberger mit der Geige gestalteten die Eucharistiefeier musikalisch. Pfarrer Götz zitierte in seiner Predigt Kardinal Joachim Meisner: "Am Anfang des Rosenkranzes hängt ein Kreuz. Da beten wir das Glaubensbekenntnis - das ist unsere Glaubenslehre. Dann kommen drei Perlen, hier beten wir um die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe - das ist unsere Lebenslehre. Dann folgen an der übrigen Perlenkette die Evangelien, gleichsam in Geheim- oder Blindenschrift."

Ganzen Glauben in Hand

Mit dem Rosenkranz, dem typischen Wallfahrergebet, habe man den ganzen Glauben in der Hand, betonte der Pfarrer. Man schaue beim Beten auf die Ereignisse im Leben Jesu und der Gottesmutter und auf die frohe Botschaft. "Wir können uns wie an einer Schnur am Rosenkranz festhalten. Wenn wir das Leben Jesu an unserem geistigen Auge vorbeiziehen lassen, können wir es gut mit unserem eigenen Leben in Verbindung bringen. Wir können uns festklammern an Gott, der uns in unseren Sorgen und Nöten weiterhelfen kann, wo uns der Durchblick fehlt und wo wir an unsere Grenzen stoßen." Die Begleitmusik im Rosenkranz sei das sich ständig wiederholende Gegrüßet-seist-du-Maria, in dem man die Gottesmutter um ihre Fürsprache bitten, damit man das Ziel des großen Pilgerweges erreicht.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Wallfahrer zu einer Rückschau im Pfarrheim. Das Treffen hatte Rudi Lerch organisiert. Pilgerführer Bernhard Meiler sprach in seinem Rückblick Probleme der Wallfahrt im kommenden Jahr an. So werde die Bahn die Pilger von Mangolding nach Sünching nicht mehr befördern. Hier müsse nach anderen Transportmöglichkeiten gesucht werden. "Dies werden wir lösen", versicherte Meiler.

Neues Pilgerbüchlein

Für das Lagern der Funk-Sprech-Anlage sei eine neue Halle angemietet worden. Der Pilgerführer gab bekannt, dass für die Wallfahrt im Mai 2016 ein neues Pilgerbüchlein aufgelegt werde. Er dankte den Quartiergebern, der Polizei, den Sanitätern und den Feuerwehren für die tatkräftige Unterstützung. Pfarrgemeinderatssprecher Hubert Basler überreichte ihm für die Altötting-Wallfahrt eine Spende in Höhe von 550 Euro.

Bis zu 35 Mal dabei

Meiler und Götz ehrten am Schluss Gerhard Meier, der bereits 15 Mal an der Wallfahrt teilnahm mit einer Urkunde und der Nadel in Bronze. Erna Demleitner, Brigitte Meier, Anna Pielenhofer und Gertraud Birner pilgerten bereits 30 und Josef Koch 35 Mal nach Altötting. Sie erhielten ebenfalls eine Urkunde und die Nadel in Gold.
Weitere Beiträge zu den Themen: Freudenberg (2767)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.