Unangenehme Auswärtshürden für die SpVgg in Kulmbach und Mistelbach - Spitzenreiter Poppenreuth ...
Wiesau über Ostern zwei Mal im Einsatz

Am vergangenen Sonntag musste die SpVgg Wiesau (rechts Michael Dutz) eine bittere 1:3-Heimniederlage gegen die SG Regnitzlosau hinnehmen. Über Ostern sind die Stiftländer im Doppeleinsatz: am Samstag beim VfB Kulmbach und am Montag beim TSV Mistelbach. Bild: Gebert
Tirschenreuth. (kap) Freude beim SV Poppenreuth (1./50), Frust dagegen bei der SpVgg Wiesau (13./29). Mit einem knappen 1:0-Sieg in Trogen baute Aufsteiger Poppenreuth seinen Vorsprung gegenüber der SpVgg Oberkotzau (2./46) auf vier Zähler aus. Die SpVgg Wiesau dagegen verpasste nach einer 1:3-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten SG Regnitzlosau (11./32) den Sprung auf einen gesicherten Platz.

Tabellenführer SV Poppenreuth fiebert der anstehenden Begegnung am Ostermontag förmlich entgegen. Zu Gast ist die zweite Mannschaft des TSV Neudrossenfeld (6./38). Mit Sicherheit haben SV-Trainer Miloslav Janovsky und sein Team die deftige 0:6-Niederlage aus der Vorrunde nicht vergessen. Diese schreit förmlich nach Revanche. Unter Wert kassierte der Neuling damals am 9. Spieltag gegen eine bärenstarke Bayernliga-Reserve die erste Saisonniederlagen. Nun gilt es, einiges zurechtzurücken.

Die Oberpfälzer haben zwar noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand, aber die müssen auch erst einmal gespielt werden. Vor allem die SpVgg Oberkotzau (2./46) sitzt dem Spitzenreiter im Nacken. Ein Rückstand von vier Punkten ist gleich aufgeholt. Einen Ausrutscher gegen die SpVgg Bayreuth II (7./38) dürfen sich die Oberfranken allerdings nicht erlauben. Berechtigte Hoffnungen, zumindest was den Relegationsplatz anbelangt macht sich das Trio TSV Mistelbach (3./44), FSV Bayreuth (4./40) und FC Trogen (5./40). Auf alle drei warten lösbare aber auch unangenehme Aufgaben.

Schwere Spiele für Wiesau

Katzenjammer bei der SpVgg Wiesau. SV-Trainer Markus Pappenberger und seine Truppe planten den Befreiungsschlag und wollten sich von den Relegationsplätzen entfernen. Aber der Schuss ging nach hinten los. Am Osterwochenende haben die Stiftländer zwei Mal Gelegenheit, sich zu rechtfertigen. Allerdings warten zwei unangenehme Auswärtshürden.

In einem Nachholspiel trifft die Mannschaft am Samstag auf den heimstarken VfB Kulmbach (12./31), einem direkten Konkurrenten. Schwer zu lösen ist auch die Begegnung beim TSV Mistelbach (3./44), der sich berechtigte Hoffnungen, zumindest auf Platz Zwei macht. Nur gut, dass die beiden anderen Relegationsplatzinhaber VfB Kulmbach (12,./31) sowie FC Eintracht Münchberg (14./28) ebenfalls richtig gefordert werden.

Nachholspiele: Donnerstag, 18 Uhr: FSV Bayreuth - SG Regnitzlosau (1:1); Karsamstag, 14 Uhr: FC Steinbach-Dürrenwaid - ATS Kulmbach (4:2); 16 Uhr: VfB Kulmbach - SpVgg Wiesau (2:5)

Ostermontag, 15 Uhr: ZV Thierstein - VfB Kulmbach (1:1), FC Eintracht Münchberg - FSV Bayreuth (1:1), SG Regnitzlosau - TSV Thiersheim (1:7), TSV Mistelbach - SpVgg Wiesau (1:4), SV Poppenreuth - TSV Neudrossenfeld II (0:6); 16 Uhr: FC Steinbach-Dürrenwaid - ATSV Münchberg-Schlegel (1:5), SpVgg Oberkotzau - SpVgg Bayreuth II (2:0), TSV Bindlach - FC Rehau (1:5), ATS Kulmbach - FC Trogen (3:0)
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