Unangenehmer Gast

Die SpVgg Vohenstrauß war schon immer ein unangenehmer Gegner für den TSV Detag, wie diese Szene aus dem 1:1 vom April 2013 zeigt. Am Samstag treffen beide Bezirksliga-Kontrahenten in Wernberg erneut aufeinander. Bild: mhs

Gefährlich nahe an der Abstiegsregion hat sich der TSV Detag Wernberg eingenistet. Um weiteres Abrutschen zu verhindern, bleibt nur ein Heimsieg gegen die Vohenstraußer übrig.

Wernberg. (lfj) Nach den beiden 3:0-Siegen in Luhe-Wildenau und gegen Katzdorf schaffte es der TSV Detag beim Naabtalderby in Schwarzenfeld nicht, zum ersten Mal in dieser Saison, auch im dritten Spiel nacheinander zu punkten. Lediglich in der ersten Halbzeit waren die Lila-Weißen auf Augenhöhe, präsenter und einen Tick besser als Schwarzenfeld, die eine oder andere gute Chance zu einer Führung wurde aber nicht genutzt. Im zweiten Abschnitt waren die Köblitzer in der Offensive kaum noch zu finden und ließen sich zu weit hinten reindrücken, so dass der Schwarzenfelder Führungstreffer irgendwann fallen musste, was dann auch durch individuelle Fehler begünstigt wurden.

Eine ansprechende Leistung über die gesamte Spielzeit wäre am Samstag, 3. Oktober, um 16 Uhr unbedingt erforderlich, soll gegen die sehr unangenehm zu bespielende SpVgg Vohenstrauß ein Dreier herausspringen. Das Trainergespann Dominik Heimler und Christian Luff wird sich etwas einfallen lassen müssen, um vorne wieder torgefährlicher und im Mittelfeld kompakter zu agieren. Das könnte auch der Entlastung der Abwehr dienen.

Die SpVgg Vohenstrauß hatte zu Beginn der Saison große Probleme und kassierte empfindliche Niederlagen. Inzwischen hat sich die Truppe von Trainer Rainer Summerer aber gefangen und konnte sich im Mittelfeld der Tabelle etablieren. Die SpVgg verfügt in der Offensive mit Zeitler, Urban, Dobmayer, Özbay, Dupal oder den reaktivierten Karl über sehr viel Qualität, die es seitens des TSV Detag zu neutralisieren gilt.

Der größere Druck im heutigen Derby liegt sicherlich beim TSV Detag, der ein anderes Gesicht zeigen muss als zuletzt. Sonst wird es erneut lange Gesichter im Detag-Lager geben. Zudem war die SpVgg für die Wernberger immer einer der unangenehmsten Gegner. Bei einer weiteren Niederlage würde der TSV Detag für längere Zeit in der hinteren Tabellenregion hängen bleiben. Allein diese Tatsache sollte jeden Spieler anspornen, alles dafür zu tun, damit die Punkte im Detag-Stadion bleiben. Änderungen in der Anfangsformation sind durchaus denkbar, wobei dem Trainergespann bis auf Michael Frischholz alle Spieler zur Verfügung stehen dürften.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.