Unauffällig und äußerst effektiv

Treue und engagierte Mitglieder zeichnete die Krieger- und Soldatenkameradschaft aus. Von links Konrad Zintl, Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth, Alois Böhm, Mario Gretsch, Walter Böhm, Ludwig Schnurrer, Josef Altnöder, Bürgermeister Klaus Meyer, Vorstand Josef Böhm jun. und Bürgermeister Johann Burger. Bild: fsc

Am Ende seines Tätigkeitsberichtes stellte Vorsitzender Josef Böhm jun. die Arbeit der 59 Mitglieder zählenden Kameradschaft nicht unter den Scheffel. "17 Termine sind eine stolze Leistung, die man von außen gar nicht so wahrnimmt."

Nach einem vorangegangenen Gedenkgottesdienst gab Böhm jun. bei dem Treffen in der Gaststätte Eckstein einen umfassenden Rückblick. Beim Vergleichsschießen mit der RSK Neualbenreuth auf der Schießanlage des Schützenvereins "Ringelstein" Ottengrün musste sich die KSK mit dem zweiten Platz begnügen. Der neue Wanderpokal von Arthur Kursawe verblieb deshalb für das nächste Jahr im Vereinslokal der RSK in Rothmühle. In Kürze wollen die Wernersreuther in der zweiten Runde den Pokal wieder in die "obere Gmoi" holen, wo sein Vorgänger schon eine endgültige Bleibe gefunden hat.

Die Friedenswallfahrt in Fuchsmühl wäre nach wie vor Verpflichtung, berichtete Böhm, wenn auch ganz allgemein die Teilnehmerzahlen zurückgingen. Feuerwehrfest in Pfaffenreuth, 140-jähriges Gründungsfest des Soldatenbundes Falkenberg und die Beteiligung an der Landesversammlung in Auerbach nannte der Sprecher als weitere Termine für die KSK. Mit großem ideellen Einsatz würde alljährlich die Kriegsgräbersammlung durchgeführt. Das Sammelergebnis von 440 Euro stelle das bisher höchste in der KSK erzielte Ergebnis dar. Entsprechende Danksagungen des Bezirksverbandes - dort wurden 259 570 Euro erzielt - erreichten den Vorstand zum Jahresende.

Mit den Ehrungen übernehme er die "schönste Aufgabe eines Kreisvorsitzenden" sagte Ferdinand Lienerth, als er zusammen mit Josef Böhm im Auftrage des Präsidenten des BSB folgende Ehrungen aussprach: Für 25 Jahre Treue ging die Treuenadel mit Urkunde an Ludwig Schnurrer und Konrad Zintl (beide Egglasgrün); das Verdienstkreuz II. Klasse erhielten Josef Altnöder und Alois Böhm. Ludwig Bauer fehlte entschuldigt; das Verdienstkreuz I. Klasse wurde Walter Böhm angeheftet. Martin Wolfrum wird die Ehrung nachgereicht.

Ein sehr erfreulicher Akt erfolgte mit der Neuaufnahme von Mario Gretsch, der von Josef Böhm per Handschlag im Verein mit viel Beifall empfangen wurde.

In seinem Grußwort schilderte Bürgermeister Klaus Meyer die KSK als einen Verein, der ruhig und sicher geführt unauffällig tätig, in der Gemeinde aber sehr wohl bemerkt werde. Die Gestaltung des Volkstrauertages durch die KSK sei ein Zeichen in der Marktgemeinde, das an Schäden und Leiden früherer Generationen erinnere. Kriegsgräbersammlung und Friedenswallfahrt sollten deshalb auch als Dank gesehen werden, für den Frieden, den die jetzige Generation erleben dürfe.

Gelebter Zusammenhalt

Bürgermeister Johann Burger aus Leonberg zeigte sich beeindruckt von der gelebten Zusammenarbeit von Jung und Alt. Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth zeigte sich erfreut über die Neuaufnahme eine jungen Soldaten und lobte im Übrigen die "ständige Bereitschaft der Wernersreuther immer dabei zu sein.
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