Unbequem für die SpVgg SV

Christian Stadler, Trainer des Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden (2./53), definiert nach drei sieglosen Spielen neue Ziele. Zwischen Rang drei und fünf will er am Saisonende landen. Dazu bedarf es schon noch einiger Punkte. Jedoch wartet mit dem SV Erlenbach (11./34) ein unbequemer Gastgeber.

Weiden. (kap) Es könnte das Wochenende des FC Amberg (3./53) in der Bayernliga werden. Während die Oberpfälzer gegen die SpVgg Bayern Hof (7./42) Heimrecht genießen, treten die Konkurrenten ausnahmslos in der Fremde an. Und diese Spiele haben es in sich. Tabellenführer Viktoria Aschaffenburg (1./55) tritt beim ums Überleben kämpfenden FSV Erlangen-Bruck (15./22) an, Jahn Regensburg II (4./50) gastiert in Haibach (12./33) und der TSV Großbardorf (5./48) hat beim starken TSV Aubstadt (9./36) noch lange nicht gewonnen.

Ein Spiel mehr absolviert

"Wir haben uns aus dem Titelrennen verabschiedet", fand SpVgg SV-Trainer Christian Stadler nach dem mageren 1:1 gegen den Würzburger FV deutliche Worte. Ein Blick auf die Tabelle jedoch weckt durchaus noch Hoffnungen, wenigstens auf den zweiten Tabellenplatz. Aber das wird schwer, haben doch die Oberpfälzer bereits ein Spiel mehr absolviert als die Konkurrenz. Nur zwei mickrige Zähler aus drei Spielen sind für eine ambitionierte Mannschaft zu wenig.

Und nun wartet mit dem SV Erlenbach am Samstag ein aus Weidener Sicht gesehen schwer zu spielender Kontrahent. Schon in der Vorrunde reichte es für die Schwarz-Blauen nur zu einer Nullnummer. In der letzten Saison gab es bei den Unterfranken eine 0:2-Niederlage. Wie schwer es dort zu gewinnen ist, beweist die Heimbilanz: Jeweils sechs Siegen und Remis steht nur eine Niederlage gegenüber. Weiden wird sich also gewaltig steigern müssen, um seine sieglose Serie zu beenden.

Unfreiwillig tatenlos zusehen mussten am Osterwochenende der FC Amberg und die DJK Ammerthal (16./21). Deren Spiele fielen den schlechten Platzverhältnisse zum Opfer. Ob sich die Pause auf den Spielrhythmus auswirkt, wird sich zeigen. Mit dem Gastspiel der SpVgg Bayern Hof (7./42) bekommt der FC Amberg einen ernst zunehmenden Gegner vorgesetzt. Auch die Hofer konnten ihre Begegnung gegen Haibach nicht spielen. Beide treten also mit den gleichen Voraussetzungen an. Relativ souverän gewann die Truppe von FC-Trainer Timo Rost das Hinspiel mit 3:0. Aber die Hausherren sind gut beraten, die Oberfranken nicht daran zu messen. In der Zwischenzeit formte Neu-Trainer Faruk Maloku eine schlagkräftige Truppe, die jedem Gegner gefährlich werden kann. Nach drei Siegen und einem Remis in diesem Jahr fühlt sich die Heimelf bestens gerüstet, um auch die auswärts starken Gäste (fünf Siege, sechs Remis und erst zwei Niederlagen) erneut in die Knie zu zwingen.

Nur Siege helfen

Das 1:1 des Würzburger FV (10./35) bei der SpVgg SV Weiden vor Wochenfrist sollte für die DJK Ammerthal (16./21) Warnung genug sein. Schon in der Hinrunde musste sich die Truppe von DJK-Trainer Robert Ziegler gewaltig strecken, um als 1:0-Sieger den Platz zu verlassen. Fünf Niederlagen auf eigenem Platz beweisen, dass die Unterfranken zu Hause verwundbar sind. Dem stehen lediglich zwei Auswärtssiege der Oberpfälzer gegenüber. Noch sind es zum rettenden Ufer zehn Zähler. Um dieses nicht aus den Augen zu verlieren, muss die Mannschaft in Würzburg kräftig Gas geben.

Freitag, 19 Uhr: TSV Neudrossenfeld - SC Eltersdorf (1:3); Samstag, 15 Uhr: VfL Frohnlach - SpVgg Jahn Forchheim (1:3), SpVgg Ansbach - SV Memmelsdorf (3:1); 16 Uhr: SV Erlenbach - SpVgg SV Weiden (0:0), Alemannia Haibach - Jahn Regensburg II (2:1), FC Amberg - SpVgg Bayern Hof (3:0), TSV Aubstadt - TSV Großbardorf (0:1); Sonntag, 15 Uhr: FSV Erlangen-Bruck - Viktoria Aschaffenburg (2:5), Würzburger FV - DJK Ammerthal (0:1)
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