Unendlich viel zu erzählen

In ihrem 65. Lebensjahr feierten die Angehörigen des "49er" Geburtsjahrgangs mit einem kurzweiligen Programm ein freudiges Wiedersehen. Unser Bild zeigt die 33 Teilnehmer, die aus ganz Deutschland und den USA angereist waren, beim Erinnerungsfoto vor dem Rathaus. Bild: do

Das Leben ist reich an schönen Momenten. Jahrgangs- und Klassentreffen gehören dazu. Sie sind die beste Gelegenheit, um in Erinnerungen zu schwelgen, Schulerlebnisse aufzufrischen, Lebenswege und -erfahrungen auszutauschen - auch für den Geburtsjahrgang 1949.

Zur Wiedersehensfeier trafen sich die nun schon gesetzteren, aber immer noch feschen Damen und Herren in ihrer Schul- und Heimatstadt. Aus ganz Deutschland und sogar bis aus den USA waren sie angereist, um diese Begegnung nicht zu versäumen. Zu schön ist halt immer wieder der Plausch über Vergangenes und Vergängliches.

Und auch der damalige Klassenlehrer der Knabenvolksschule, Georg Wiedenhofer, fühlte sich zurückversetzt in die "gute alte Zeit" und erinnerte sich an brave und doch aufgeweckte Abc-Schützen. Wegen Krankheit kurzfristig entschuldigt hatte sich Elisabeth Lobenstein, damalige Klassenlehrerin in der Mädchenschule.

Stadtspaziergang

Nach einem ersten Kaffeeplausch machten sich die 33 Teilnehmer auf eine Tour durch die Altstadt. Bernd Thurn erwies sich beim Spaziergang als exzellenter Kenner der Heimatgeschichte. Im Mittelpunkt standen die Besichtigung des 400 Jahre alten Malzhauses mit Erläuterungen der Produktionsschritte von der Gerste zum Malz und ein Besuch des beschaulichen Taubnschusterhauses mit einem Rundgang durch die Ausstellung.

Bereits am Vormittag hatten Gerda Rupprecht und Monika Höller als Mitglieder des Organisationsteams, dem auch Richard Burger und Karl Ott angehörten, in der Friedhofskirche der elf bereits verstorbenen Schulkameraden mit einer Kerzenspende gedacht. Nach dem Besuch der Vorabendmesse mit Gedenken an die verstorbenen Priester, Lehrkräfte und Mitschüler gehörte der Abend ganz dem Gedankenaustausch im Gasthof Burger.

Humoristische Einlagen

"Zum Erzählen gab es unendlich viel", berichtete Mitorganisator Karl Ott von einer lebendigen Konversation über das Gestern und Heute, über Schulfreundschaften sowie die Erlebnisse und Erfahrungen mitten aus dem Leben heraus. "Mitschüler" und Couplet-Sänger Sepp Kämpf bereicherte das lange und fröhliche Abendprogramm mit seinen bekannt humoristischen Einlagen.

Beim Abschied zu vorgerückter Stunde waren sich alle einig: "Spätestens in fünf Jahren im 70. Lebensjahr treffen wir uns wieder."
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