Unentschieden wäre schön

Großkampf ist am Samstag beim SC Ettmannsdorf angesagt, wenn der Nachbar und Tabellendritte ASV Burglengenfeld in Schwandorf antritt. Die Gastgeber werden sich dem Gegner genauso entgegenstemmen, wie es hier André Klahn (links) ) gegen Manuel Ebner vom SV Hutthurm macht. Bild: rid

So etwas wie das Spiel des Jahres für den SC Ettmannsdorf wird am Samstag angepfiffen, wenn Nachbar ASV Burglengenfeld aufläuft. Die Gastgeber mischten zuletzt gegen die Spitzenteams mächtig auf und wollen auch den Tabellendritten ärgern.

Ettmannsdorf. (aho) Es ist wieder Derbyzeit beim SC Ettmannsdorf. Mit Spannung haben die Fußballfans aus der Schwandorfer Region auf das Aufeinandertreffen des SC Ettmannsdorf und des ASV Burglengenfeld gewartet. Am Samstag, 8. November, um 14 Uhr ist es soweit, die Elf von Timo Studtrucker spielt auf eigenem Gelände gegen das Team von Matthias Bösl. Nach den letzten Erfolgen liegen zwar einige Tabellenplätze zwischen den Mannschaften, dennoch erwarten die Trainer eine Begegnung auf Augenhöhe.

Die Vorfreude auf diesen nachbarschaftlichen Vergleich ist bei den Gastgebern groß, sie rechnen mit einer großen Zuschauerkulisse. "Ein Derby ist für mich immer etwas Besonderes und dieses Spiel sicherlich kein normales. In Burglengenfeld bin ich mit meiner Familie zu Hause, beim ASV habe ich eine sehr schöne Zeit erlebt", sagt der SCE-Coach Timo Studtrucker. Für ihn geht es nicht nur um drei Punkte, sondern auch um das Prestige.

SC nur Außenseiter

Trotz der zuletzt guten Leistungen seiner Mannschaft sieht Studtrucker seine Mannschaft am Samstag in der Außenseiterrolle. Der Grund sind die zahlreichen Ausfälle von Stammspielern, angefangen von Torwart Tim Ebner, Christoph Stenzel und Vaclav Klail bis hin zu Sebastian Bauer und Daniel Bohnert. Daneben gibt es noch sehr viele Fragezeichen aufgrund kleinerer Blessuren. "Der ASV Burglengenfeld ist in diesem Spiel klarer Favorit. Wir haben aktuell genau die selben Probleme wie sie der Gegner im Hinspiel hatte, als mein Kollege Matthias Bösl auf zahlreiche Akteure verzichten musste", so der Ettmannsdorfer Trainer.

Es wird Umstellungen geben in der Anfangsformation des SCE, auch in taktischer Hinsicht. Timo Studtrucker unterstreicht, dass er großes Vertrauen in den vorhandenen Kader habe. Die Zuschauer sollen erkennen, was die heimische Elf leisten kann. Ein Unentschieden wie im Hinspiel wäre aus Ettmannsdorfer Sicht kein schlechtes Resultat.
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