Unermüdlicher Kampf vergebens

Der SV Poppenreuth bot einen großen Kampf, zog aber gegen Spitzenreiter ASV Neumarkt mit 3:5 den Kürzeren. Hier hat Lukas Hibler (rechts) gegen Gästespieler Bernhard Neumayer das Nachsehen. Bild: Gebert

Einsatz, Einstellung und Kondition stimmten, aber das war am Ende zu wenig: Landesliga-Spitzenreiter ASV Neumarkt entführte verdient die Punkte aus Poppenreuth.

Poppenreuth. (rez) Eine verdiente 3:5-Niederlage kassierte der SV Poppenreuth am Sonntag gegen den Landesliga-Spitzenreiter ASV Neumarkt. Der Tabellenführer nahm sofort das Heft in die Hand und Poppenreuth hatte alle Hände voll zu tun, den Gast vom Tor fernzuhalten. Bis auf einen Freistoß aus 17 Metern, den Torjäger Schrödl gekonnt über die Mauer versenkte, ließ die Heimmannschaft aber zunächst nichts zu. Immer wieder tappten die Neumarkter in die Abseitsfalle der Heimelf. Nach 20 Minuten kam Poppenreuth etwas besser ins Spiel, aber Krupicka und Komberec, der eine Freistoßflanke volley knapp neben das Tor setzte, konnten die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzen. Dann zog Neumarkt das Tempo wieder an. Zunächst scheiterte Schrödl noch an TW Martinec, aber wenig später hatte er gegen den Volleyschuss von Pfindel aus gut 25 Metern genau in den Winkel keine Chance. Kurz vor dem Seitenwechsel fiel schon die vermeintliche Entscheidung zugunsten der Gäste, als Neumayer in der Mitte vollkommen alleine gelassen wurde und eine Flanke von Schrödl nur mehr einzunicken brauchte.

Nach dem Seitenwechsel keimte nochmals kurz Hoffnung auf, als Komberec eine gelungene Kombination über Veleman und Benda sicher verwandelte. Aber wenig später gab es den endgültigen K.o. In der 56. Minute musste Krupicka nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Die entstandene Unordnung nutzten die Gäste für die Treffer vier und fünf. Kurze Zeit später traf Schrödl noch den Pfosten.

Komberec trifft

Poppenreuth fing sich aber und kam wieder ins Spiel. Selbst mit nur zehn Mann bot der SV dem Tabellenführer Paroli und Fabian Nickl verkürzte nach toller Vorarbeit von Komberec. Auch danach hatte Poppenreuth mit Hibler, dessen Schuss den Pfosten streifte, und Komberec, der an TW Bachner scheiterte, Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung. Diese gelang dann Komberec kurz vor Schluss, als ihn Hibler schön in die Gasse schickte und er dem Gästekeeper keine Chance ließ.

Insgesamt war es ein verdienter Sieg der Neumarkter, die vor allem in der ersten Hälfte immer dann, wenn Poppenreuth aufkam, einen Gang zulegen konnten und so das Spiel im Griff hatten. Bei den Poppenreuthern stimmte der Einsatzwille der Akteure: Auch angeschlagene Spieler liefen auf und die Mannschaft steckte selbst in aussichtsloser Situation nie auf.
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