Unerwartete Reaktion

André Klahn setzte mit seinen zwei Toren beim 5:2-Auswärtssieg in Regensburg die Anweisungen von Trainer Timo Studtrucker perfekt um. Mit dem 5:2-Sieg beendete der SC Ettmannsdorf seine erfolglose Serie. Bild: Cyris

Mit so einer Reaktion hatte beim SC Ettmannsdorf wohl kaum jemand gerechnet. Nach den drei torlosen und verlorenen Heimspielen gelang beim SV Fortuna Regensburg ein unerwartet deutlicher 5:2-Erfolg

Ettmannsdorf. (aho) Obwohl bei der Studtrucker-Elf wieder das Abstiegsgespenst auftauchte, lieferte sie in Regensburg eine großartige Leistung ab. Und das trotz großer personeller Sorgen. Damit gelang es den Gästen, sich der allergrößten Sorgen zu entledigen.

Zitzl auf der Ersatzbank

Wie angespannt die Personalsituation beim SCE ist, verdeutlicht die Tatsache, dass Co-Trainer Holger Zitzl auf der Ersatzbank Platz nahm. Allerdings musste auch der SV Fortuna auf den einen oder anderen Stammakteur verzichten. Im ersten Durchgang lagen die Vorteile bei den Gastgebern, die ihren Gegner in die Defensive drängten. Die Regensburger bekamen das Spiel in den Griff, verzeichneten zahlreiche Freistöße, die wenig einbrachten. Trotzdem hatte der SV einige gute Torchancen. Ettmannsdorf verlegte sich auf Konter, die in dieser Phase ohne zählbaren Erfolg blieben. Sieben Minuten vor der Halbzeit zog Arber Morina außerhalb des Strafraumes ab und traf unhaltbar zum 1:0.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt, jetzt war der SCE am Drücker. Die Mannschaft spielte in taktischer Hinsicht sehr diszipliniert, machte die Räume eng und nutzte endlich die sich bietenden Möglichkeiten. Bereits in der 48. Minute erzielte Ilhan Koc den 1:1-Ausgleich, im Gegenzug verzeichneten die Regensburger einen Lattenkracher. Knapp eine Stunde war gespielt, als Vaclav Klail den Gast erstmals in Führung brachte.

Die Antwort der Fortunen ließ nicht lange auf sich warten, denn erneut war es ein Sonntagsschuss, der im Netz einschlug. Daniel Oppelt traf zum 2:2. Der Gleichstand warf die Elf von Timo Studtrucker nicht aus der Bahn, im Gegenteil, es entwickelte sich eine offene Begegnung. Andre Klahn erzielte das 2:3, zwei Minuten später sorgte Vaclav Klail mit dem 2:4 für die Vorentscheidung. Schließlich machte Andre Klahn mit dem 2:5 alles klar.
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