Ungewöhnliche Gotteshäuser kennenlernen auf dem Simultankirchen-Radweg
Radeln und staunen

(wku) Ein neuer Radweg verbindet in der Region 49 Kirchen, die noch immer gemeinsam von evangelischen und katholischen Christen genutzt werden oder es früher wurden.

Am 8. Mai fand in Sulzbach die Eröffnung dieses Simultankirchen-Radweges statt. Auf zehn Schleifen führt er durch die Landkreise Amberg-Sulzbach, Tirschenreuth und Neustadt a.d. Waldnaab. 400 Kilometer lang ist der Radweg und verbindet kirchliche Kunstschätze, schöne Landschaften und viele Gasthöfe.

Die Marktgemeinde Königstein liegt an der Route 3. Besagte Radroute führt von Edelsfeld über Niederärndt, Schmalnohe, Wegscheid, Kürmreuth und Gaißach nach Königstein. Von dort geht es nach Eschenfelden, Holstein, Schnellersdorf und dann wieder nach Edelsfeld zurück.

Diese Route, auf der drei bestehende und drei ehemalige Simultankirchen zu besichtigen sind, ist 29 Kilometer lang. Der Radweg führt komplett über geteerte Wege. An jede Kirche wird ein Schild angebracht.

Die Radlkarte kann aus dem Internet heruntergeladen werden. Und in den Kirchen liegen Faltblätter aus, die über Geschichte und Besonderheiten des jeweiligen Gotteshauses informieren.

Seit fünf Jahren traf sich das Projektteam regelmäßig, um Ideen und Projekte für den Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz zu entwerfen. 120 ehrenamtliche Mitarbeiter waren beteiligt. Der Simultankirchen-Radweg ist ein Alleinstellungsmerkmal. "Unser Ziel ist es, die Simultankirchen bekannter zu machen!", so Peter Kratzer, der Projektleiter der evangelischen Landeskirche.

Der Radweg soll auch mit dem Homepages der politischen und kirchlichen Gemeinden verlinkt werden.

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Weitere Informationen im Internet:

www.simultankirchenradweg.de
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