Unter die ersten Zehn
Hintergrund

Trabitz. (bjp) Den Betrieben der Raiffeisen-Markt Waren GmbH (RMW) in Trabitz und in dem ab 2017 angegliederten Lagerhaus Kirchendemenreuth komme große Bedeutung für das Gesamtunternehmen zu, merkte Geschäftsführer Josef Scheidler an: "Die Niederlassungen werden unser Profil als kundenorientierter Nahversorger schärfen." Derzeit zähle die RMW mit 20 Millionen Euro Jahresumsatz zu den 20 größten Raiffeisen-Geschäften Bayerns: "Künftig soll sich der Umsatz auf 30 Millionen Euro erhöhen, was für einen der zehn ersten Plätze reichen würde."

Wie wichtig der Erhalt des Lagerhauses für ihre Gemeinde ist, hob Bürgermeisterin Carmen Pepiuk hervor: "Wir begrüßen die Entscheidung der Raiffeisenbank Weiden und der RWT." Konstruktiv seien die Gespräche zwischen Gemeinde, Bank und Ortsplaner Klaus Stiefler über die Gestaltung verlaufen: "Unsere Anregungen hat die Bank in die Pläne einarbeiten lassen, damit sich die neuen Gebäude bestmöglich ins Ortsbild einfügen."

Den "Strukturwandel" auf dem Agrarsektor und ganz allgemein in den ländlichen Regionen wolle seine Bank als "Herausforderung" begreifen, der man sich im Bewusstsein der "Verantwortung für unsere Gesellschaft und Heimat" stelle, unterstrich Raiffeisenbank-Vorstand Hermann Ott: "Wir jammern nicht, wir handeln." Ein Glücksfall sei, dass man die RMW als Partner gewonnen habe: "Als Unternehmen aus der Region kennt sie die Wünsche der Kunden, guter Service und Spezialisierung haben ihren Erfolg begründet."

Mit den Abbruch- und Bauarbeiten habe man soweit wie möglich regionale Unternehmen betraut und den "regionalen Wirtschaftskreislauf" unterstützt. Diesen Arbeiten wünschte Hermann Ott zum Schluss der Feierstunde im Sportheim einen "unfallfreien Verlauf, damit wir in einem knappen Jahr unbeschwert Einweihung feiern dürfen".

Tipps und Termine Jamen im Sommer

Eschenbach. (hev) Die Jazzszene der nördlichen Oberpfalz trifft sich am heutigen Freitag, 21. August, ab 20 Uhr zum Jam im Taubenschusterhaus. Unter dem Arbeitstitel "Summertime-Blues" geht der "Jam im Malzhaus" zum dritten Mal im Hof des Ackerbürgerhauses fremd. Der Organisator Martin Dilling hat Musiker aller Altersgruppen der Stilrichtungen Jazz, Latin, Bossa Nova, Funk, Fusion, Rock und Pop eingeladen.

Zu den geladenen Gästen kann sich aber auch jeder gesellen, der in der Lage ist, mittels Gesang oder Instrument das Ensemble zu ergänzen. Bühne, Schlagzeug, Verstärker und Keyboard stehen bereit, Gitarren, Bässe und Blasinstrumente müssen mitgebracht werden. Für das leibliche Wohl sorgt der Eschenbacher Heimatverein. Die Damen und Herren vom Taubschusterhof werden am Freitag die Gäste mit einer Schaschlik-Pfanne und weiteren Brotzeitspezialitäten sowie mit kühlen Getränken verwöhnen. Auch die Saustallbar ist geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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