Unterlinder Feuerwehrleute rüsten sich für künftige Aufgeben - Posten der Vertrauensleute ...
Digitalfunk eine große Herausforderung

Die Neuwahl von Vertrauensleuten war einer der Schwerpunkte der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Christof Hofmann, Lukas Ehlich, Katja Hofmann und Daniel Köstler wurden dafür bestimmt. Des weiteren galt es noch, Kassenprüfer zu benennen. Hier fiel die Wahl auf Heiko Dumler und Sebastian Wiche. Vorsitzender Siegmund Geisler freute sich über die Aufnahme von zwei neuen Mitgliedern für die Kinderfeuerwehr, die damit 17 Mädchen und Buben zählt. Bei den Planungen ging es vor allem um das Starkbierfest am 14. März und den Florianstag am 9. Mai. Beim Starkbierfest werden sich Marco Ehlich und Franz-Julian Pscherer um das Derblecken kümmern. Das Gartenfest ist am 31. Mai. Kommandant Johannes Geisler listete 54 Einsätze auf. Insgesamt wurden 603 Stunden ehrenamtlicher Einsatz geleistet. Die Mannschaftsstärke beläuft sich auf 42 Aktive, dazu kommen elf Anwärter. 16 Feuerwehrmänner stellen den Einsatz mit Atemschutz sicher. "Bei der Erste-Hilfe-Ausbildung haben wir einen Ausbildungsstand von 100 Prozent. Die Einsätze gliedern sich auf in drei Brände, 31 Technische Hilfeleistungen, drei Sicherheitswachen und 17 "sonstige Tätigkeiten". Zwei Fahrzeuge aus den Jahren 1992 und 1996 sollten bis 2019 ersetzt werden. Der Kommandant ging auf die zwölfköpfige Jugendgruppe ein, aus deren Reihen vier in den aktiven Dienst gewechselt sind. Wichtiges Thema 2015 werde der Digitalfunk sein. Franziska Glöckner wurde zur Feuerwehrfrau, Daniel Köstler zum Löschmeister und Manuel Bruckner zum Oberlöschmeister befördert. Die Auszeichnung von Christian Sticht für zehn Jahre aktiven Dienst muss nachgeholt werden.

Auch die Zahl der vor Ort möglichen Ehrungen langjähriger Aktiver war wegen der laufenden Grippewelle stark zusammengeschrumpft. Kurt Franzl, Michael, Nickl, Reno Prechtl, Harald Prokisch, Horst Prokisch, Alfons Sandner, Armin Voit und Bruno Voit gehören seit 40 Jahren zu den Feuerwehraktiven. Josef Jungnickl ist schon seit 50 Jahren dabei.

Kreisbrandrat Hermann Schreck erläuterte, dass sich nunmehr mit Hilfe des "roten Fadens für Gemeinden" flächendeckend ermitteln lasse, ob irgendwo Sicherheitsdefizite bestehen. Vorsitzender Geisler fordert vom Verein, "dass wir in der Außendarstellung besser werden müssen". Beim Volkstrauertag sei die Wehr nur in sehr kleiner Besetzung angetreten. Angeregt wurde noch eine "Spendensammlung für Moritz".
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