Unterstützung für Spielbetrieb

Die Fußballjugend wird unterstützt, die Realsteuer-Hebesätze werden fortgeschrieben und Alfons Horn wird die Feldgeschworenen der Gemeinde künftig verstärken. Das waren wesentliche Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Zu diesen Tagesordnungspunkten bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Feuerwehrhaus kamen noch Informationen des Bürgermeisters und ein Diskussionsbetrag von den Zuhörern. Unter ihnen war auch Altbürgermeister und Ehrenbürger Hans Wirnshofer. Bürgermeister Manfred Dirscherl informierte zunächst über einen Antrag der SpVgg Schönseer Land, bei der in den Jugendklassen A bis F neben 74 Nachwuchskickern aus dem Bereich der Stadt Schönsee 13 aus der Gemeinde Stadlern und 8 aus Weiding integriert sind. Für deren Spielbetrieb werden 13 790 Euro aufgewendet, weshalb an die betroffenen Kommunen ein Antrag auf Unterstützung gestellt wird.

Die Vorstellung liegt bei fünf Euro pro Spieler und Monat, analog der Unterstützung für Musikschüler. Nachdem beim örtlichen Sportclub kein Spielbetrieb mehr erfolgt, wurde einstimmig beschlossen, für die Jahre 2015/2016, ansonsten nach Haushaltslage, die sich ergebende Förderung von 480 Euro zu gewähren. Vom Bürgermeister wurde anschließend vorgeschlagen und vom Gremium beschlossen, die seit mehreren Jahren bestehenden Hebesätze für die Realsteuern als Mittelwert fortzuschreiben. Somit betragen sie bei der Grundsteuer A 350 Prozent, bei der Grundsteuer B 300 Prozent und der Gewerbesteuer 320 Prozent.

Einstimmig (ohne den Betroffenen) wurde der Vorschlag, Gemeinderat Alfons Horn als weiteren Feldgeschworenen zur Verstärkung in das Team aufzunehmen, gebilligt. Die offizielle Ernennung und Vereidigung folgt. Unter Informationen berichtete Bürgermeister Dirscherl von einer Tagung in Altendorf über die Auswahl von IRE/EFRE-Förderungsprojekten. Die Projekte für das Schönseer Land stehen im weiteren Auswahlverfahren, soweit sie realisierbar sind. Für den Breitbandausbau sind zwei Bewerbungen eingegangen, es ist aber noch keine Entscheidung gefällt. Für die Linde bei der Kapelle "Maria zur Fichte" (Setterlkapelle) erhielt die Gemeinde ein Schild als Naturdenkmal, das demnächst angebracht wird (wir berichteten).

Nachdem Bürgermeister Manfred Dirscherl noch von einem Angebot an die Gemeinde Pirk zum Erwerb eines gebrauchten Schleppers mit Anhänger berichtete, über das eine Entscheidung aussteht, kam mit Franz Pauli ein Zuhörer zu Wort.

Er bemängelte, dass Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen nach Wegfall der Geheimhaltungspflicht nicht veröffentlicht und Bauanträge nicht öffentlich behandelt werden. Dies wurde vor der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung zur Kenntnis genommen.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Weiding (1010)Juni 2015 (7772)
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