Unversehens Opernstars

"Die Zauberflöte" - nicht umsonst die meistaufgeführte Oper der Welt. Auch die Grundschüler fanden Gefallen an den Melodien von Wolfgang Amadeus Mozart - und ehe sie sich versahen, standen sie selbst auf der Bühne.

Immenreuth. (stg) Seit 40 Jahren gibt es den Förderverein Volksschule Immenreuth. Zum Jubiläum machten die Mitglieder den Mädchen und Jungen der Grundschule ein musikalisches Geschenk - eine richtige Oper. Doch die "Zauberflöte" mussten sich die Kinder erst einmal mit dem Ensemble der Wiener Kinderoper Papageno auf äußerst unterhaltsame Weise erarbeiteten.

Mit Begeisterung stürzten sich die großen und kleinen Darsteller in dieses Experiment in der Turnhalle. Schulleiterin Gudrun Lehner hieß zur Aufführung auch Vertreter des Fördervereins mit Vorsitzendem Günther Reichenberger und Gründungsvorsitzendem Dr. Klaus Kohlschmidt, Bürgermeister Heinz Lorenz sowie ehemalige Lehrkräfte der Schule willkommen.

Bevor es losging, versorgten die "Papageno"-Mitglieder Gregor Braun und Angela Mitterdorfer die Kinder mit Faktenwissen: Wer war Wolfgang Amadeus Mozart? Wann hat er gelebt? Und was ist eigentlich das Köchel-Verzeichnis? Vieles wussten die Schüler bereits, denn sie hatten sich mit dem Thema befasst.

Dann konnte die Oper endlich beginnen. Die Dirigentin hatte die virtuellen Musiker im Griff und setzte an zum ersten Aufzug. Damit die Riesenschlange ihrem Namen gerecht wurde, holte "Papageno" kurzerhand einige Schüler aus dem Publikum, die den Körper des Tieres ausfüllen sollten. Auch bei weiteren Szenen wurden die Zuschauer ins Geschehen einbezogen. Einige Kinder hatten Sprechrollen übernommen wie die des Prinzen Tamino, der Prinzessin Pamina, des weisen Sarastros und der bösen Königin der Nacht. Gespannt sah das Publikum zu, wie der Prinz und seine Pamina viele Prüfungen bestehen mussten.

Opern-Stimmung kam auf, als die beiden Profi-Sänger Lieder vortrugen. Die Grundschüler waren begeistert angesichts der Stimmkraft und belohnten ihre Darbietungen mit Applaus. Um das Singspiel kindgerecht zu halten, war die Handlung auf wenige Szenen reduziert worden. Doch auch in dieser Version hatte Mozarts Meisterwerk ein Happy End.

Schulleiterin Gudrun Lehner dankte dem Förderverein für die Finanzierung der "Zauberflöte" und überreichte an die Vorstandmitglieder kleine Präsente. Neben vielen anderen vom Verein finanzierten Projekten, so Vorsitzender Günther Reichenberger, sei dieses amüsante Musikgeschenk nur möglich gewesen durch die Beiträge treuer Mitglieder.
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