US-Armee investiert 250 000 Euro in Elektrofahrzeuge für den Truppenübungsplatz
US-Etat und Natur schonen

Dienststellenleiter Harald Müller lädt eines von insgesamt zehn Elektro-Nutzfahrzeugen auf. Bild: rgr
Vilseck/Grafenwöhr. (rgr) Naturschutz und Energieeinsparung passen hier zusammen: Zehn neue Elektroautos für den Truppenübungsplatz machen es möglich. Nicht umsonst erhielt der Standort der US-Armee Garnison Bavaria mehrmals Auszeichnungen als umweltfreundlichste Kasernen der US-Armee.

Kommandeur Colonel Mark Colbrook hat die Bestellung der Elektro-Nutzfahrzeuge angeordnet. Damit beherzige er die Energie-Einspar-Richtlinien der US-Regierung. Diese besagt, dass Spritkosten gesenkt und auf umweltfreundliche Fahrzeuge umgestellt werden soll. "Die Anschaffung ist eine von vielen Initiativen der Garnison zum Umweltschutz. Wir schützen die Natur und sparen Energiekosten", erklärt Colbrook.

Rund 250 000 Euro hat die US-Armee laut Pressesprecher Franz Zeilmann investiert. Die Fahrzeuge des französischen Herstellers Aixan-Mega werden von Vilseck auf die Standorte verteilt. Zwei Varianten gibt es. Mit Energie aus der Steckdose fahren in Zukunft die Mitarbeiter der Bau- und Planungsabteilung (Department of Public Works) zu den Baustellen in den Kasernen Vilseck und Grafenwöhr sowie im Truppenübungsplatz. "Der Strom für die Elektrofahrzeuge kommt zum großen Teil von den Solarmodulen, die auf vielen Dächern der Kaserne montiert sind", berichtet Elisabeth Prem von der Umweltabteilung der US-Garnison.

"Die Elektro-Nutzfahrzeuge haben eine Reichweite von etwa 100 Kilometern", weiß Harald Müller. Sie seien entsprechend der Bedürfnisse der Handwerker mit verschiedenen Aufbauten beziehungsweise mit einer Ladefläche ausgestattet. Zudem verbrauchen sie nur etwa ein Drittel der Energie- und Wartungskosten gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen, bemerkt der Leiter der Bau- und Planungsabteilung der US-Garnison.
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