US-Schüler beim Bankerltanz

So einfach geht Völkerverständigung: Deutsche und amerikanische Schüler verbrachten in Eschenbach einen gemeinsamen Tag, freuten sich über die Abwechslung und stellten fest, dass die Unterschiede gar nicht so groß sind.

International ging es in der Markus-Gottwalt-Schule (MGS) zu. Bei der Begegnung mit Schülern der Elementary School Netzaberg präsentierten deutsche und amerikanische Mädchen und Buben Gesang, Tanz und Sport. Die gemeinsamen Unterrichtstage hat die Deutschlehrerin der US-Schule, Manuela Bergosh, initiiert. Seit 2010 treffen sich die Schüler.

Konrektor Günther Wiehle hatte für die beiden fünften Klassen der US-Schule und den fünften und sechsten Klassen der MGS einen Stundenplan aufgestellt. Rektor Otmar Buchmann begrüßte auch seine neuen Amtskollegin Vanessa Faerber. Sie dankte für eine "wunderbare" Eröffnungszeremonie: "Wir fühlen uns hier willkommen."

Die ersten MGS-Klassen eröffneten das Programm mit einem Tanz. Joachim Steppert am Keyboard und der Chor der 6. Klasse begleiteten sie. Bei der Kennenlernaktion in den Klassenzimmern zeigte sich, dass die Schüler viel gemeinsam haben: Lesen und Fußball stehen auch bei den Amerikanern hoch in der Gunst.

Im Kellergeschoß stellte Hermine Reindl den neuen Werkraum vor. Dort durften alle Bumerangs basteln. In der Aula trat die Jugendtanzgruppe des Trachtenvereins Trabitz auf. Überrascht waren die jungen Amerikaner, als sie aus dem Lautsprecher das bekannte "Oh Susanna" vernahmen, zu dem die Trachtler schwungvoll tanzten. Große Augen machten sie, als die Trabitzer Buben den Bankerltanz aufführten. Für die Amerikaner war es dann mit dem Zusehen vorbei, sie durften selbst mittanzen.

In der Turnhalle hatte Thomas Ott einen Hindernisparcours aufgebaut. Vor der Schule zeigte die Feuerwehr, welch riesige Stichflamme beim Versuch entsteht, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. Adjutant Christian Götz zeigte die Explosion einer Spraydose und erklärte, dass dies auch im Auto passieren kann, wenn die Sonne dort eine Spraydose erhitzt. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt auf der Drehleiter und der Rundblick aus 30 Meter Höhe. Im Mehrzweckraum der Aula wartete dann ein großes Kuchenbüfett, das Eltern und Elternbeirat vorbereitet hatten.
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