Vatertags-Tour endet tragisch
Polizeibericht

Schwandorf. (ch) Eine Fahrradtour am Vatertag endete für einen 54-Jährigen aus dem Städtedreieck tragisch: Er stürzte zwischen Burglengenfeld und Schirndorf (Markt Kallmünz) in die Naab und konnte nur noch tot geborgen werden. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage. Der Mann war am Donnerstag gegen Mittag mit zwei Bekannten auf einem schmalen, von Radlern gerne genutzten Waldweg unterwegs. Der Teilnehmer an einem Ausflug verlor den Anschluss an die Gruppe, die schließlich umkehrte und das Fahrrad des Mannes auf dem Weg liegend fand. An der Stelle fällt das Gelände steil zur Naab hin ab.

Vom gegenüberliegenden Naab-Ufer aus hatten offenbar zwei Angler beobachtet, wie eine Person ins Wasser gefallen war. Mit einem Boot eilten sie zu Hilfe, konnten den 54-Jährigen aber nur noch leblos aus dem Fluss bergen. Der alarmierte Notarzt konnte nichts mehr für den Mann tun.

Ob der Radler infolge eine Unfalles, einer Erkrankung oder aus einem anderen Grund in die Naab stürzte, ist noch unklar. Es gebe keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung, sagte ein Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung eine Obduktion an.

Rentner tot am Naab-Ufer

Nabburg. (am) Eine große Suchaktion leitete die Polizei am Freitag ein. Denn gegen 11.20 Uhr war ein 78-Jähriger als vermisst gemeldet worden. Zunächst gab es für die Beamten der Nabburger Polizeiinspektion Hinweise, dass sich der Rentner im Bereich der Naab zwischen Nabburg und Diendorf aufhalten könnte. Etwa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Wasserwacht und des BRK-Rettungsdienstes machten sich anschließend auf die Suche; von einem Rettungs- und einem Polizeihubschrauber erfuhren sie Unterstützung.

Während sich die Wasserwachten am Parkplatz bei der Nordgauhalle sammelten, um mit ihren Booten den Fluss abzusuchen, nahmen sich Polizei und Feuerwehrkräfte den östlichen Uferbereich vor. Schon eine halbe Stunde später hatten sie Erfolg: Eine Mannschaft der Feuerwehr fand den Gesuchten, und auch aus der Luft entdeckte ihn die Besatzung des Rettungshubschraubers am Ufer der Naab. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 78-Jährigen feststellen. Hinweise auf Fremdeinwirkung lagen von Anfang an nicht vor, die weiteren Ermittlungen übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes.

Am frühen Abend berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz auf Anfrage der NT-Redaktion, dass für die Sicherheitsbehörden kein weiterer Handlungsbedarf bestehe. Man gehe davon aus, dass ein Suizid vorliege.

Heute extra Böhmerwald und "Gfries"

Die Künstlerin Katharina Dietlinger liebt kräftige Farben - auch beim Böhmerwald. Wie sie sich diesem Thema nähert, ist auf der Seite "Landkreis Schwandorf Extra" zu lesen. Die Dialektserie befasst sich mit Charakterisierungen des menschelichen Körpers, im Besonderen mit Kopf und Haaren. (Seite 41)
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