VC-Volleyballerinnen mit erfolgreichem Saisonfinale
Landesliga-Aufstieg

Jubel nach dem erfolgreichen Saisonfinale. Durch die beiden 3:1-Siege in Miltach gegen die Gastgeberinnen sowie den direkten Titelkonkurrenten SV Hahnbach II schafften die Volleyballerinnen des VC Schwandorf den Aufstieg in die Landesliga. Bild: hfz
Schwandorf. Nach zwei Jahren Abstinenz spielt der VC Schwandorf in der nächsten Saison wieder in der Landesliga. In einem hochdramatischen Spieltag in Miltach wurde der VC mit zwei 3:1-Siegen gegen Gastgeber FC Miltach bzw. den direkten Meisterschaftskonkurrenten SV Hahnbach II Meister der Bezirksliga.

Entsprechend spannend begann das erste Match gegen den abstiegsgefährdeten Miltach. Den ersten Satz konnten sich die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Thao Tran noch knapp mit 26:24 sichern. Genauso eng verlief auch der zweite Satz, diesmal aber mit dem besseren Ende für den FC Miltach (25:23). Erst im dritten und vierten Durchgang gelang es den Schwandorferinnen, die gute Leistung konstant über eine gesamte Satzlänge zu zeigen. Der Gegner scheiterte vor allem an den beiden stark aufspielenden Mittelblockerinnen Désirée Pronath und Franziska Tropper. Damit waren die ersten drei wichtigen Punkte gesichert (18:25, 19:25).

Der SV Hahnbach II startete jedoch sehr nervös in das zweite Spiel, musste die ersten beiden Sätze deutlich an Miltach abgeben und verlor auch im Tie-Break gegen die abstiegsgefährdeten Gastgeberinnen.

Dadurch stiegen die Chancen des VC Schwandorf erheblich, denn er war jetzt lediglich noch einen Satzgewinn vom Meistertitel entfernt. Doch genau das schien die Mädels von Trainerin Thea Spies zu lähmen. Sie gaben den ersten Durchgang chancenlos mit 18:25 ab. Im zweiten Satz erwachte aber der Kampfgeist. Durch spektakuläre Abwehraktionen der beiden Außenangreiferinnen Eva Hofmann und Rebecca Held sowie der wie immer aufopferungsvoll kämpfenden Libera Corinna Dengl fand der VC zurück in die Spur und sicherte den zweiten Satz mit 25:19. Damit war die Meisterschaft bereits unter Dach und Fach. Befreit konnten nun die Mädels anschließend in Satz drei und vier aufspielen, gewannen diese souverän mit 25:12 und 25:19 und damit das Match mit 3:1. Jetzt knallten die Sektkorken.

Für das Trainergespann Thea Spies und Jojo Arndt ist dieser Meistertitel vor allem deshalb ein großer Erfolg, weil alle Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs stammen.
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