Verbissgutachten: Theuerner Jagdgenossen erwarten positives Ergebnis für ihr Revier
Tanne ein richtiger Leckerbissen

Die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Theuern haben sich bei der Jahreshauptversammlung in der Schlosswirtschaft einstimmig dafür ausgesprochen, den Jagdpachtschilling 2015 auszuzahlen. An der Spitze des neuen Vorstands steht Hans Schlegl. Die Jagdgenossen erfuhren, dass die Vereinsspitze den Jagdpächter Hans-Karl Richtberg zum 80. Geburtstag mit einem Geschenk überrascht hatte. Als sehr geordnet bezeichnete Franz Pronath die Finanzen, was ihm schließlich die Revisoren Hans Schlegl und Hermann Meier bestätigten.

In Theuern gebe es in erster Linie eine Rehwildjagd, hieß es bei der Versammlung. Bedauert wurde, dass drei Rehe im vergangenen Jahr dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen waren. Jagdpächter Richtberg betonte, dass der Gesamtabschuss so früh wie noch nie - nämlich am 15. Dezember - erfüllt worden sei. Weiter informierte er die Jagdgenossen über das Verbissgutachten des Forstamtes Amberg für die nächsten drei Jahre. Seiner Meinung nach werden die Ergebnisse für das Revier positiv ausfallen. Denn die Fichte und Kiefer, teilweise auch die Eiche, verjüngen sich von selbst, die Pflanzung von Buchen ohne Zaun sei fast überall möglich. Ehrlicherweise müsse man aber zugeben, dass gepflanzte Tannen und Edellaubhölzer ohne Zaunschutz grundsätzlich keine Chance hätten. "Wir haben diese in den Altbeständen", sagte er und bezeichnete diese als "Leckerbissen für das Wild". Bei einem sehr niedrigen Wildbestand wäre dies auch nicht anders. In der Gemeindejagd habe man sechs Sauen, in der Entenjagd zehn Tiere erlegt. Die Schäden auf den Feldern am Waldrand hielten sich in Grenzen. Trotzdem müsse man wachsam sein, "die Sauen werden immer mehr ".
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