"Verdammt wichtiger Sieg"

Martin Pasieka (links) traf beim Etzenrichter 3:1-Sieg beim SC Regensburg zwei Mal. Bild: war

Der SV Etzenricht hat das Spiel gegen den SC Regensburg erfolgreich abgeschlossen. Für SV-Trainer Michael Rösch "ein verdammt wichtiger Sieg".

Regensburg. (war) Innerhalb von acht Tagen nahm der SV Etzenricht auch im zweiten Anlauf Revanche für die Vorrundenniederlagen gegen die Regensburger Clubs. Dem 2:0 gegen den SV Fortuna folgte am Samstag ein 3:1 gegen einen Sportclub, der um das Erreichen eines Relegationsplatzes kämpft und keineswegs bereit war, Geschenke zu verteilen.

"Dieser Sieg war verdammt wichtig für uns. Wie er im Endeffekt zustande kam, interessiert heute keinen mehr", bilanzierte SV-Trainer Michael Rösch in seiner Nachbetrachtung. Runde Zahlen präsentiert die Auswertung der Statistik: Im 30. Saisonspiel erreichte der SVE die magischen 40 Punkte. Martin Pasieka erzielte den 50. Treffer. Diese Quote übertreffen nur fünf andere Mannschaften. Mit 11 Siegen, 7 Remis und 12 Niederlagen kann nächstes Wochenende zuhause gegen Hutthurm das Gesamtergebnis ausgeglichen werden. Dennoch bleibt die Spannung hoch. Ganz in trockenen Tüchern ist das Verlassen der Relegationszone noch nicht.

Kein optimaler Start

Etzenricht startete alles andere als ideal. "Die Körpersprache hat zunächst gefehlt, wir waren nicht präsent genug", monierte Rösch. Nach einer Viertelstunde und dem 1:0 durch Pasieka änderte sich das Bild. Der SVE baute Druck auf und dominierte, bis zum Ausgleich durch Simon Steinbauer, der einen Freistoß per Kopf unhaltbar für Michael Heisig mit der Stirn verarbeitete. Der hochgewachsene SC-Stürmer traf, die Vorrunde eingerechnet, vierfach gegen den SV. Mitte des ersten Durchgangs bewahrte Regensburgs Torwart Yahya Orak seine Farben vor einem erneuten Rückstand. Er hielt einen Weitschuss von Michael Schmid, der für den wegen Rückenproblemen ausgefallenen Klaus Herrmann nachgerückt war.

Mit einem an Präzision nicht zu überbietenden tollen Freistoßtor erledigte Andreas Pollakowski die Pausenführung für die Gäste, er hatte schon beim 1:0 mit einem idealen Steilpass assistiert und bot zusammen mit Abwehrspieler Konstantin Graßl die beste Tagesform an der Donau.

Nach der Pause eröffnete sich ein offener Schlagabtausch. "Wir waren nach der Führung zu offen, zu anfällig für die Gegenangriffe und hätten den Sack früher zumachen können", sagte SV-Abteilungsleiter Manfred Hermann. Der Sportclub stand relativ tief, wollte aus Etzenrichter Fehlern Kapital schlagen. Dennoch eröffneten sich Gelegenheiten für den Sportverein. Orak im SC-Tor verhinderte eine Doppelchance, der dritte Versuch schrammte am Pfosten vorbei. Für die finale Entscheidung sorgte Martin Pasieka. Mühelos vollendete er zum Endstand. An der Vorbereitung war Etzenrichts Einwechselspieler Patrick Beßenreuther über die Flügelposition maßgeblich beteiligt.
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