Verdi-Senioren beweisen bei ihrer Landkreis-Radtour Kondition und Hitzebeständigkeit
Von Eschenbach nach Eschenbach

Mit Bezirksvorsitzendem Manfred Haberzeth unternahmen die Verdi-Senioren eine Radtour durch den westlichen Landkreis mit Zielort am Hexenhäusl bei Eschenbach. Dort waren sie Gast von Betriebsratsvorsitzenden und dritten Bürgermeister Klaus Lehl. Bild: do
Die Verdi-Senioren sind hitzebeständig. Fast 20 Mitglieder setzten sich in Windischeschenbach auf ihre Stahlrösser, um bei Sahara-Temperaturen ins namensverwandte Eschenbach am Rußweiher zu radeln. Eine Schwitztour, die nur der Fahrtwind erträglich machte, schilderte Verdi-Seniorenbezirksvorsitzender Manfred Haberzeth. Die Tour führte über Döltsch, Hammerles, Hütten und Grafenwöhr. In der Rußweiherstadt waren die Verdi-Veteranen dann im Hexenhäusl Gäste von Klaus Lehl.

Wer nach der Fahrt die 60er und 70er geschlaucht von der Hitze erwartet hatte, der sah sich getäuscht, als sie am Rußweiher ankamen. Eingestellt im Bewusstsein "länger aktiv, länger gesund, länger leben" waren den Gewerkschaftern keine Kilometer und Hitzegrade zu viel, um aus der gesamten Weidener Region gen Westen zu radeln. "Mindestens einmal wöchentlich fahren wir durch die nähere Heimat", verriet Teamchef Manfred Haberzeth. Deshalb mache ihm die Fitness der Gewerkschafts-Radler keine Sorge. Gut gewählt war auch das Ziel. Ein perfektes Radwegenetz frei von groben Basalt- oder Kalksteinschotter wies den Weg. Haberzeth schwärmte von der Qualität der Radstrecken und blickte neidvoll auf den Landkreis-Westen. "Wir kommen da eher aus der Radweg-Diaspora", bedauerte der Verdi-Mann aus der Landkreis-Mitte.

In der Radwegstation Hexenhäusl am Rußweiher angekommen wartete auf die Radler Verdi-Kollege Klaus Lehl. Der Gastgeber zog es vor, mit dem Pkw anzureisen. Dennoch verstand er es, die Vorzüge seiner Stadt mit Blick auf die geschaffenen Freizeitmöglichkeiten anzupreisen. Unter anderem verwies der Betriebsratsvorsitzende und dritte Bürgermeister der Stadt Eschenbach auf die Gemeinsamkeiten im "Kooperationsraum Vierstädtedreieck" und warb für die "einzigartige Region mit ihrer Fülle von Besonderheiten".

Lehl schilderte die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) mit inzwischen zehn Gemeinden und verwies auf die Handlungsfelder. Erfolge seien bereits in vielen Bereichen, etwa bei der Naherholung und dem Tourismus, bei der kulturellen Entwicklung und bei der wirtschaftlichen Infrastruktur sichtbar. "All die Attraktionen und Aktionen lassen sich über ein gut ausgebautes Radwegenetz erreichen", bemerkte Lehl und verwies auf den Creußen- und den Geo-Radweg "Weg des Lebens" mit der Rad-Info-Stelle am Hexenhäusl als Mittelpunkt. Diese Strecken führen die meisten Pedal-Ritter an ihr gewünschtes Ziel, so Klaus Lehl.

Dann rief Manfred Haberzeth zum Aufbruch. Für einen künftigen Verdi-Senior Klaus Lehl gab es schon einmal eine fesche Radler-Kluft und ein Dankeschön für die Gastfreundschaft mit Stärkung. Die Verdi-Tour durch die Natur rollte schließlich weiter. Bis zurück zum Ausgangspunkt war noch ein weiter Weg. Die Stabs-Planung des ehemaligen Verdi-Regionalchefs war deshalb auf einen weiteren Zwischenstopp ausgerichtet. Vielleicht Pressath oder Friedersreuth oder Altenparkstein? Ein kleiner Appetithappen ist jedenfalls schon bestellt, verriet Manfred Haberzeth.
Weitere Beiträge zu den Themen: Eschenbach (13379)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.