Verdienter Sieg bei der Spielvereinigung Grafenwöhr - Erster Treffer bereits nach zwei Minuten
Schwarzenfeld bringt drei Punkte mit

Johannes Frey sorgte mit dem Treffer zum 3:0 für die Schwarzenfelder für die endgültige Entscheidung. Bild: Eger
SV Grafenwöhr: Pautsch, König, Rahn, Wächter, Kasseckert, Dippl, Dobmann (79. Drat), Weiß, Renner, Dobmann (63. Träger), Schmidt

1. FC Schwarzenfeld: Mika, Böckl, Messmann, Zirngibl, Jeremy Schmidt (86. Benjamin Schmid), Frey, Heinisch (89. Lache), Ziegler, Griebl (74. Bässler), Fischer, Filinger

Tore: 0:1 (2.) Jaroslav Filinger, 0:2 (78.) Bernhard Heinisch, 0:3 (83.) Johannes Frey, 1:3 (91.) Maximilian Dippl - SR: Thomas Gebhard (Rettenbach) - Zuschauer: 170

Die Grafenwöhrer Miniserie ist gerissen. Nach zwei siegreichen Spielen und einem Unentschieden verpasste die Solter-Elf angesichts der nicht einkalkulierten 1:3-Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Schwarzenfeld den Sprung ins gesicherte Tabellenmittelfeld.

Respekt vor dem 1. FC Schwarzenfeld, der nach zwei Niederlagen und ohne eigenen Treffer auf gegnerischem Platz in Grafenwöhr respektlos nach vorne spielte und am Ende ein verdienter Sieger war. Dabei spielte der Spielverlauf den Gästen in die Hände, denn schon nach zwei Minuten musste SV-Keeper Pautsch erstmals hinter sich greifen und den Ball nach der Schwarzenfelder Führung aus den Maschen holen. Die Hausherren wurden so eiskalt erwischt und ihre guten Vorsätze alle über den Haufen geworfen. Schwarzenfeld nutzte die Gunst der Stunde und setzte die Sportvereinigung in weiteren Szenen durch aggressiven und schnellen Fußball weiter unter Druck. Die Heimelf agierte viel zu pomadig und konnte, was das Umschalten von Verteidigung auf Angriff betrifft, nie mit den Schwarzenfeldern mithalten.

Dass sich Markus Kraus beim Warmlaufen verletzt hatte und nicht auflaufen konnte, kann auch nur bedingt als Entschuldigung gelten. Beim SV erreichte an diesem Tag eigentlich nur die Innenverteidigung annähernd Normalform, so dass es auch bis zu 78. Minute dauerte, bis der Aufsteiger mittels eines über links vorgetragenen Konters zum vorentscheidenden 0:2 einlochte. Der fünf Minuten später aus einem direkten Freistoß resultierende dritte Schwarzenfelder Treffer war nicht mehr spielentscheidend.

Den Grafenwöhrer Ehrentreffer markierte Max Dippl in der Nachspielzeit. In dieser Szene eigentlich gefoult, setzte er energisch nach, traf von der Strafraumgrenze zum 1:3-Endstand und bewies, dass man mit Einsatzwillen gegen diesen FC Schwarzenfeld auch etwas hätte erreichen können.
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