Verein ein Volltreffer

Elf Gründungsmitglieder aus Meerbodenreuth, Altenstadt und Weiden hoben den Schützenverein "Eichenlaub" am 9. Mai 1965 in der Gaststätte Kellner aus der Taufe. Es folgte eine 50-jährige Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen.

Den Vorsitz als erster Schützenmeister hatte vor einem halben Jahrhundert Josef Kellner übernommen. Heute leitet Christian Reichl den Verein mit 139 Mitgliedern. Bei der Gründung waren Josef Kellner, Wolfgang Härtl, Siegfried Kellner, Josef Stangl, Helmut Hierold, Ernst Ott, Anton Hierold, Georg Marzi, Josef Härtl, Max Holfelder und Heinrich Walter dabei. Die vom Gastwirt Kellner zur Verfügung gestellte Garage bauten die Schützen zum Schießstand um und 1966 aus.

Rücktritt nach 14 Jahren

Max Holfelder stellte sein privates Gewehr zur Verfügung, damit der Schießbetrieb beginnen konnte. Neben zahlreichen Vergleichs-, Freundschafts- und Wanderpokalschießen starteten die Mitglieder auf Vereinsebene ein Königsschießen, das es bis heute gibt. Wegen eines Brandes konnte der Schießstand ab 1973 nur noch ein eingeschränkt genutzt werden. Nachdem Kellner die Gaststätte verkauft hatte, stellten die Schützen ab September 1978 den Schießbetrieb ein. Ab Juni 1979 ging der Trainingsbetrieb in der Gaststätte Riebl in Altenstadt weiter . Da diese Kellerschießanlage jedoch nach einiger Zeit ebenfalls geräumt werden musste, war es notwendig, ab 1982 ein Nutzungsrecht mit den Parksteiner Eichenlaub-Schützen über deren Schießanlage im Janner-Saal zu vereinbaren.

1979 trat der damalige Schützenmeister Kellner in der Jahreshauptversammlung zurück. Daraufhin entfachte sich eine heftige Diskussion über die Weiterführung des Vereins. Willi Hirmer erklärte sich bereit, das Amt des Schützenmeisters zu übernehmen. Eine seiner ersten Amtshandlungen war der Eintrag ins Vereinsregister. 1980 gab es erstmals Pläne, ein Schützenheim zu errichten. Die Gemeinde stellte ein Grundstück am Feuerwehrhaus zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt liefen die Planungen mit Hilfe des Architekten und damaligen Bürgermeisters Manfred Greiner auf Hochtouren. Ende August 1985 kam es zum Spatenstich. Nach vielen tausend Arbeitsstunden war das Schützenheim 1990 fertiggestellt.

1996 gab Willi Hirmer nach 17 Jahren sein Amt ab. Regina Hirmer beerbte ihn. 2002 fand sich kein Schützenmeister, so dass Daniel Käs kommissarisch einsprang, ehe Valentin Glass die Nachfolge antrat. 2004 qualifizierte sich Reinhard Marzi mit der Luftpistole als erster Vereinsschütze für die Deutsche Meisterschaft. Selbiges gelang ihm auch im Folgejahr. Diese Leistung wiederholte nur noch Martin Kummer 2007.

Aufstieg vor drei Jahren

In der Saison 2011/2012 machte die Pistolenmannschaft um Michael Wolfram, Reinhard Marzi, Johannes Blaschke und Martin Kummer den ungeschlagenen Aufstieg in die Bezirksoberliga Nord perfekt. Michael Wolfram sicherte sich zudem die Würde des Bezirksjugendkönigs. Nach Problemen bei der Schützenmeisterwahl 2012 erklärte sich Christian Reichl bereit, den Posten zu übernehmen.
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