Verein "Hilfe für Anja" typisiert wieder in Auerbach
Der Kampf gegen die Leukämie geht weiter

Das Bild zeigt eine Momentaufnahme während einer Typisierungsaktion im Februar 2015 in Vohenstrauß.

Jährlich erkranken in Deutschland um die 12 000 Menschen an Leukämie. Nicht alle, aber viele von ihnen benötigen fremde Stammzellen, um die Krankheit zu besiegen. Aktuell sind weltweit zwölf Millionen Spendenwillige registriert: Leider noch lange nicht genug, um allen Patienten helfen zu können.

Der Verein "Hilfe für Anja" aus Kirchenthumbach arbeitet seit 15 Jahren daran, die Datenbank auszubauen. Seine erste Aktion in der Region lief vor exakt 15 Jahren am 3. Oktober 2000 in Auerbach. 1314 Personen ließen sich damals typisieren. Die Neuauflage läuft am kommenden Samstag von 11 bis 16 Uhr in der Mittelschule. Handballfans haben die Möglichkeit, sich ab 17 Uhr vor dem Spiel des SV 08 Auerbach gegen HSG Rodgau Nieder-Roden in der Helmut-Ott-Halle typisieren zu lassen. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Neuß übernommen.

Als Spender kommen alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren in Frage. Anders als vor 15 Jahren müssen sie sich für die Ersttypisierung kein Blut mehr abnehmen lassen. Jetzt reicht dazu ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen.

Da die Typisierungskosten von den Krankenkassen nicht getragen werden, ist der Verein "Hilfe für Anja" auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jeder, der die Aktion unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto bei der Raiffeisenbank Weiden tun. Die Iban lautet DE41 7536 0011 0007 5075 00. Am Typisierungstag wird die Spendenquittung vor Ort ausgestellt.

Unterstützung erhält "Hilfe für Anja" wieder vom FCN-Fanclub Vogl-Max, vom Roten Kreuz und der Jungen Union Auerbach, die den Besuchern Kaffee und Kuchen anbieten.
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