Verein macht Pflege publik

Nach Indien richtete der Krankenpflegeverein Mariä Himmelfahrt Hohenkemnath seinen Blick bei seiner Jahreshauptversammlung: Pfarrer Dr. Joseph Mathatiparambil stellte sein Heimatland vor, mit seiner Vielfalt an Kultur und Glauben - und insgesamt 32 Sprachen.

45 Mitglieder waren der Einladung von Vorsitzendem Josef Huf ins Pfarrheim gefolgt. Zuvor hatten alle mit Pater Marek Michalak und Pfarrer Dr. Joseph Mathatiparambil einen Gottesdienst für die verstorbenen ehemaligen Vereinsangehörigen gefeiert.

Josef Huf ließ die verschiedenen Aktivitäten des Vereins Revue passieren - angefangen vom Erste-Hilfe-Kurs bis zur Anschaffung einer Leinwand, eines neuen Beamers samt Wagen für die Pfarrei. An dieser Investition beteiligt sich der Verein nach einstimmigem Versammlungsbeschluss. Die Geräte werden auch ihm zur Verfügung gestellt.

In einem Dia-Vortrag stellte Pfarrer Mathatiparambil seine Heimat Indien vor - ein Land, rund zehnmal so groß wie Deutschland mit derzeit 1,2 Milliarden Einwohnern. Es gibt dort Regionen mit langanhaltenden Regenfällen, aber auch riesige Trockengebiete. In Kerala, einem der 26 Bundesländer und die Heimat des Ruhestandspfarrers, sind laut Mathatiparambil 17 Prozent der Menschen arbeitslos. Angebaut werden hier Tee, Kaffee, Pfeffer sowie Kautschuk, die Haupteinnahmequelle.

Günter Koller, der Leiter der Sozialstation, betonte, die Aktivitäten der Mitglieder würden den Krankenpflegeverein "aus dem Schatten des Kirchturms treten" und in die Öffentlichkeit bringen. Die Sozialstation stehe wirtschaftlich auf gesunden Beinen.

Koller warb für die Ensdorfer Gruppe "Sonnenstunden", die Menschen mit Demenz die Möglichkeit biete, sich für ein paar Stunden außerhalb ihrer eigenen vier Wände zu bewegen. Koller erwähnte auch die Patientenwallfahrt im Mai, zu der der Krankenpflegeverein Hohenkemnath den Ausschlag gegeben habe.

Der Kassenführerin Angelika Trummer bestätigten Johann Schmaußer und Paula Schaller einwandfreie Arbeit.
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