Vereine und Verbände überreichen im Gasthaus Behringer 6000 Euro für die an Leukämie erkrankte ...
Geld aus vielen verschiedene Töpfen

In die Spendenaktion "Anja will leben" reihen sich Spender an Spender ein. In der Weißbiergaststätte Behringer trafen sich am Mittwoch alle Vertreter von Vereinen, Organisationen und Geldinstituten sowie Banken zum Kartoffelsuppe-Essen von Wirt Peter Dobner (links). Bild: dob
Vohenstrauß. (dob) Die Aktionen für die an Leukämie erkrankte Anja Spitzner sind spontan und äußerst ergiebig. Eine Hilfswelle nach der anderen flutet das Konto bei den Vereinigten Sparkassen. In der Pizzeria "Tuli" können Liebhaber von Pizzabrot die Aktion ebenfalls bis Freitag, 20. Februar, unterstützen.

"Jedes verkaufte Brot kommt der Aktion zugute", informierte Bernd Jäschke. Deswegen öffnet der Pizzeria-Betreiber am Rosenmontag, der normalerweise freier Tag wäre, seine Türen. Initiatorin Manuela Riffel, die Cousine der Erkrankten, ist hellauf begeistert und schwer beeindruckt von den Ideen, die nur so sprudeln. Rund 6000 Euro wurden aktuell übergeben.

Suppe für guten Zweck

Am Mittwoch hieß es im Weißbier-Traditionsgasthaus Behringer Suppe löffeln für einen guten Zweck, und die Plätze der urigen Wirtsstube waren gut belegt. Das Porträt mit der Vohenstraußerin weist den Gaststättenbesuchern seit Tagen den Weg, und die Spendenlaterne im Gasthaus ist bereits knapp zur Hälfte mit Scheinen gefüllt. Noch bis Freitag, 20. Februar, kocht das Wirts-Ehepaar Peter und Alexandra Dobner den deftigen Suppentopf.

Eingefunden hatten sich zu diesem Termin etliche Organisationen, Geldinstitute und Vereinsvertreter, die ihren Spendensäckel prall gefüllt hatten. Alle hatten eines gemeinsam: Sie haben sich für Anja Spitzner mächtig ins Zeug gelegt und Spenden an die gemeinnützige Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) überwiesen, um die Typisierungsaktion am Sonntag, 22. Februar, von 11 bis 16 Uhr finanziell auf gesunde Beine zu stellen. Immerhin kostet jede Typisierung 50 Euro, die von der DKMS über Spenden gestemmt werden muss.

"Eines ist sicher, wenn Anja die Krankheit überstanden hat, sitzen wir beide als erstes in dieser Wirtsstube und lassen uns eine Kartoffelsuppe schmecken", versicherte Manuela Riffel gerührt. Die Waldthurnerin ist überwältigt von der Hilfe der Bevölkerung. Allen voran überreichte die Volksbank Vohenstrauß einen 1000-Euro-Scheck, von der Sparkasse kamen 500 Euro. Die gleiche Summe überbrachten die Vereinsgemeinschaft Waldthurn mit Bürgermeister Josef Beimler und die Löwenfreunde Waldthurn-Vohenstrauß. In die große Spendenaktion haben sich weiter eingeklinkt die KLJB Waldthurn (350 Euro), die JU Waldthurn (250 Euro), der Junggesellen Club Vohenstrauß (250 Euro), die Gemeinschaft von Katholischem Frauenbund, Feuerwehr und Katholischer Landjugend Waldau (300 Euro), ebenso der Sportverein Waldau (200 Euro), Katholischer Frauenbund Vohenstrauß (500 Euro) und Jugendabteilung der SpVgg Vohenstrauß (300 Euro). Auch die Stadtverwaltung Vohenstrauß leerte die Kaffeekasse und steuerte 200 Euro bei, genauso wie die Siedlergemeinschaft Vohenstrauß mit 500 Euro. Ebenfalls 500 Euro kamen von der Katholischen Landjugend Etzgersrieth. Außerdem überwiesen die Firma CAD Technik Nelkel aus Ursensollen 200 Euro und Römisch Industriebau Weiden 100 Euro.

Spendenkonto

Spenden können weiter auf das Konto der Deutschen Knochenspenderdatei (DKMS) bei der Sparkasse unter dem Stichwort "Anja will leben" mit der IBAN: DE63 7535 1960 0302 1817 55 und der BIC BYLADEM1ESB einbezahlt werden. Das Geld wird nur für die Aktion in Vohenstrauß verwendet.
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