Vereine wollen beim Nachwuchs Interesse für den Sport mit den Kugeln wecken
Kegeln nicht kinderleicht

Altenstadt. (dob) Neun Kegel sind zwar immer im Visier der Kegler, aber dass alle gleichzeitig fallen, gehört eher zum Glücksfall. Bei der Ferienaktion in der Gaststätte "TriffNix" lernten die Teilnehmer die abwechslungsreiche, aber durchaus kräftezehrende Sportart näher kennen.

Voller Eifer gingen die Mädchen und Buben an den Start. "Uns geht es darum, die Kinder ab zehn Jahren zu begeistern und ihnen die verschiedenen Spielvarianten ein bisschen näher zu bringen", versicherte Vorsitzender Manfred Hilburger. Zwar waren es heuer etwas weniger Interessierte, aber angesichts der heißen Sommertemperaturen zogen wohl einige eher das Freibad der Kegelbahn vor.

Natürlich hatten die Hobbykegler alle Neune im Blick, doch einfach war es nicht, die zwei Kilogramm schweren Kugeln geradeaus bis ans Ende der Bahn zu bringen. Manchem Burschen knallte die Kugel schon beim Schwung holen aus der Hand und krachte polternd auf die Bahn. "Das sollte nicht unbedingt passieren", riet Lydia Großmann. "Wenn die Kugel auf die Zehen fällt, dann schmerzt es gehörig." Neben "Gut-Holz"-Vertretern begleitete auch Vorsitzender Norbert Puff von "Rot-Weiß" die Ferienaktion mit dem einen oder anderen Tipp, wie es am besten gelingt, die Kugel ruhig, aber dennoch schwungvoll nach vorne zu bringen. Vor allem die Anlauftechnik spielt eine große Rolle, erfuhren die Teilnehmer, die sich gehörig anstrengten die Ratschläge zu befolgen.

Weil natürlich so ein Wettkampf auch hungrig und durstig macht, tischte Manfred Hilburger mit seinen Helfern Pommes und Getränke auf. Jugendspieler Jakob Gleixner nahm sich ebenfalls dem Nachwuchs an und erklärte bei der Schnupperstunde, dass es vor allem auf Dynamik und Präzision ankomme.
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