Vereinsgemeinschaft plant für den Kehraus in Kohlberg - Hoffen auf ein neues Kirwa-Hoch
Geheimnis um den Faschingsdienstag

Für den Gaudiwurm am Faschingsdienstag erwartet die Vereinsgemeinschaft (VGK) viele Zuschauer. Ab 13.30 Uhr nehmen die Teilnehmer am Schulvorplatz Aufstellung, um 14 Uhr startet der Umzug durch den Markt.

Der Sportverein mit den Jugendfußballern, die Prinzenpaare mit allen Garden nehmen ebenso teil wie die beiden Feuerwehren mit ihren Faschingswagen und der OWV. Etliche Vereine müssen sich erst noch absprechen. "Auch spontane Gruppen und einzelne Maschkerer sollten wieder dabei sein", wünscht sich Vorsitzender und Bürgermeister Rudolf Götz. "Jeder Besitzer eines ziehenden Fahrzeugs sollte die Teilnahme formlos seiner Versicherung melden, neben jedem Rad ist beim Umzug eine Sicherungsperson nötig", informierte er.

Um die Begleitmusik kümmert sich die Hannersgrüner Wehr. Süßigkeiten auf den Wägen, Bratwürste und Sekt vor dem Rathaus - alles ist abgesprochen. Nur ein besonders griffiges Faschingsmotto ist noch nicht gefunden. Ob das Faschings-Eingraben zu später Stunde wieder stattfindet oder durch eine andere Idee ersetzt wird, ist noch ein Geheimnis. "Der Weihnachtsmarkt im Dezember war ein voller Erfolg. Wir hatten wieder viele Gäste von auswärts hier. Diese Veranstaltung ist inzwischen ein Selbstläufer", bilanzierte Bürgermeister Götz zufrieden. "Nicht nur Bier und Glühwein fanden reißenden Absatz", bestätigten ihm die Vereinsvorstände.

Es lag zwar kein Schnee, aber sonst war das Wetter ideal. Mehrere Anfragen zur Teilnahme in diesem Jahr liegen der Vereinsgemeinschaft vor. "Vielleicht färbt die Aussicht auf gute Umsätze ja auch auf die Kirchweih ab", hofft das Marktoberhaupt. Da sei die Fierantenzahl seit Jahren rückläufig. Die Treffen der Vereinsgemeinschaft finden aus technischen Gründen künftig freitags statt. Auch die nächste Rama-dama-Aktion in den Gründörfern soll an einem Freitagabend stattfinden, schlug Feuerwehr-Vorsitzender Manfred Häring vor. Letztes Jahr haben 23 Teilnehmer geholfen. In Kohlberg bleibt der Samstagstermin.

Der Bürgermeister plädierte dafür, der Vereinsgemeinschaft eine formelle Satzung zu geben. Bis zur Neuwahl im Herbst sollen sich die Vorstände Gedanken über den Inhalt machen. Zweiter VGK-Vorstand Michael Lehner erklärte sich bereit, eine schriftliche Version als Arbeitsgrundlage zu erstellen.
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