Verjüngungskur für Frauenbund

Information aus erster Hand gab es bei der Bezirksbildungskonferenz des Katholischen Frauenbundes von Stadtpfarrer Josef Häring, Bildungsreferentin Brigitte Pfaller, stellvertretender Diözesanvorsitzender Luis Fischer und Bezirksvorsitzender Cornelia Schreffl (von links). Bild: arw

Mit über 60 000 Mitgliedern ist der Katholische Frauenbund in der Diözese Regensburg bundesweit der größte Verband. Trotzdem sollen 2016 die Werbetrommeln gerührt werden. Der KDFB will vor allem junge Frauen für den Beitritt gewinnen, hieß es bei der Bezirksbildungskonferenz in Störnstein.

Störnstein. (arw) Die erfolgreichsten Ortsverbände werden mit Geldpreisen belohnt. Wegen des großen Erfolges in diesem Jahr soll während der Fastenzeit die "Solibrot-Aktion" in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Misereor durchgeführt werden. Vor einigen Jahren hatte die Bezirksversammlung beschlossen, die Bildungskonferenzen in die Abendstunden zu verlegen, um mehr Zuspruch zu erfahren. In Störnstein waren zwar 9 von 10 Ortsverbänden im Pfarrheim vertreten. Die Gesamtzahl der Anwesenden war für stellvertretende Bezirksvorsitzende Inge Trottmann dennoch etwas enttäuschend. Bezirksvorsitzende Cornelia Schreffl dankte dem Ortsverband für die Vorbereitung.

Angesichts der anstehenden Abstimmung zum Thema Sterbehilfe bat Geistlicher Beirat Josef Häring die Ortsvorsitzenden, sich per Mail an die Bundestagsabgeordneten der Region zu wenden.

Ruhephasen sind wichtig

In einem Rollenspiel befassten sich stellvertretende Diözesanvorsitzende Luise Fischer und Bildungsreferentin Brigitte Pfaller mit dem Themenschwerpunkt "LebZeiten". Besonderes Augenmerk legten sie auf den Wechsel von Arbeit und Ruhephasen. Gemäß dem Motto "Träume, Pläne und Lebenslust" stellten die Referentinnen fest, dass neben der Arbeit durchaus auch Ruhephasen wichtig seien. Der Sonntag als Ruhetag sei eine große soziale Errungenschaft. Deshalb wurde die Frage in den Raum gestellt: Brauchen wir am Sonntag frische Semmeln?

Viele Menschen litten heutzutage unter Stress. Dabei sei es nicht Aufgabe des einzelnen Menschen, mit dem Zeitdruck zurechtzukommen. Vielmehr sei es eine politische Aufgabe, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich sei. Außerdem müssten Erwerbsarbeit, ehrenamtliche Tätigkeit sowie Freizeit in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Auch das umfangreiche Bildungsprogramm für das kommende Jahr wurde noch angesprochen. Die Ortsvertreter beschlossen außerdem, die nächste Herbstversammlung in Neustadt abzuhalten. Zum Einkehrtag am Dienstag, 1. März 2016, in Johannisthal sind Anmeldungen über die Ortsvorsitzenden möglich.
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