Verkapptes Oberhaupt

Viele kennen ihn als "Söder" beim Politikerderblecken auf dem Nockherberg oder aus Fernsehfilmen - Stephan Zinner kann aber auch anders: In "Wilde Zeiten" zeigt er auf dem Schafferhof, dass er auch "solo" auf der Bühne begeistern kann.

In bayerischem Dialekt erzählt er von sich als angefochtenes Familienoberhaupt der Zinners. Die Gitarre darf natürlich auch nicht fehlen, zu deren Klängen bewegt er seinen Körper zu lockeren Beats. "Er war besser als das letzte Mal", schwärmt Schafferhof-Wirt Reinhard Fütterer. "Die Leute waren begeistert und haben sich nicht mehr eingekriegt." Das liegt vermutlich daran, dass der Kabarettist aus dem familiären Nähkästchen plaudert, und sich der ein oder andere Gast selbst wiederfindet.

Der Titel seines Programms steht für die Welt, in der wir leben. Zinner träumt deswegen auch mal von Superkräften oder dem Ausbrechen aus den Schranken des Gartenzauns. Zum zweiten Mal war der Oberbayer zu Gast in Neuhaus - "und er darf gerne wiederkommen mit neuem Programm", stellt Fütterer in Aussicht. Und das wird er. Nicht nur das Publikum war begeistert vom Kabarettisten, sondern auch umgekehrt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.