Verlieren verboten

Seit acht Spielen ist Landesliga-Schlusslicht SV Poppenreuth (Szene vom 3:5 gegen Spitzenreiter ASV Neumarkt) ohne Sieg. Am Sonntag steht der Aufsteiger beim Tabellen-15. SSV Kasendorf enorm unter Druck. Bild: Gebert

Wer stoppt den ungeschlagenen Tabellenführer der Landesliga Nord-Ost, den ASV Neumarkt (1./39)? Als nächstes versucht sich der heimstarke TSV Nürnberg-Buch (8./21). Schlusslicht SV Poppenreuth (18./12) steht beim SSV Kasendorf (15./16) enorm unter Druck.

Poppenreuth. (kap) Souverän wie selten zuvor zieht eine Mannschaft in der Landesliga Nord-Ost ihre Kreise. Satte zwölf Zähler beträgt der Vorsprung des ASV Neumarkt (1./39) auf die punktgleichen Verfolger TSV Kornburg (2./27) sowie ASV Pegnitz (3./27).

Daran wird sich nach der 16. Runde wenig ändern. Auch wenn der TSV Nürnberg-Buch (je drei Siege und Remis, erst eine Niederlage) auf eigenem Gelände zu beachten ist, wird er kaum in der Lage sein, den Oberpfälzern die erste Saisonniederlage zu verpassen. Eine Einbuße und zwei Remis aus den letzten drei Spielen ließen die Nürnberger ins Mittelfeld abrutschen. Ob ihnen ausgerechnet gegen den Tabellenführer die Wende gelingt, bleibt abzuwarten.

Schwächste Defensive

Seit acht Spielen wartet Schlusslicht SV Poppenreuth auf einen Dreier. Fünf Niederlagen und nur drei Unentschieden bescherten den Oberpfälzern das Tabellenende. Aber noch ist längst nichts verloren, denn zum rettenden Ufer sind es nur fünf Punkte Rückstand.

Eine weitere Niederlage beim Relegationsplatzinhaber SSV Kasendorf (15./16) sollte der Aufsteiger allerdings unbedingt vermeiden. Mit 39 Gegentoren aus 15 Spielen stellt der Aufsteiger die schwächste Abwehr der Liga. Daran wird das Trainergespann Müfit Topcu und Vaclav Peroutka in den nächsten Wochen hart arbeiten müssen. Mit einem Zähler dürften beide kaum zufrieden sein, denn ein solcher bringt sie nicht entscheidend weiter.

Zwar ist der FC Vorwärts Röslau (7./23) seit drei Spielen ungeschlagen, aber das magere 2:2 beim abstiegsbedrohten SV Friesen (16./14) dürfte Trainer Rüdiger Fuhrmann überhaupt nicht gefallen haben. Nur wenn es den Oberfranken gelingt, den ASV Pegnitz (3./27) in die Knie zu zwingen, stellen sie den Anschluss wieder her. Bei einer Niederlage kann sich Fuhrmann einen Platz ganz oben abschminken. Dann fände der Kampf um Platz zwei ohne Röslau statt. Aber so weit wollen es die Hausherren nicht kommen lassen.
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