Verlieren Verboten gegen die SpVgg Vohenstrauß - Kreisderby in Pfreimd
Die Kemnather hoffen weiter

Trainer Markus Sebald und seine Jungs vom SVSW Kemnath haben die Nichtabstiegsplätze weiter ganz fest im Blick. Bild: G. Büttner
Weiden. (kap) Noch zwei Runden muss der FC Amberg II (1./44) schadlos überstehen, um als Tabellenführer der Bezirksliga Nord zu überwintern. Die erste dürfte kaum Probleme mit sich bringen. Zu Gast ist der stark abstiegsbedrohte SV Kulmain (15./11), der seit vier Runden auf einen Sieg wartet. Kaum zu glauben, dass die Gäste ihre auswärts noch sieglose Negativserie ausgerechnet beim heimstarken Spitzenreiter beenden.

Überhaupt keine Angst braucht Verfolger SV Sorghof (2./42) zu haben. Er trifft auf das noch immer sieglose Schlusslicht SC Luhe-Wildenau (16./2). Vermutlich drehen sich die Gedanken der Hausherren lediglich um die Höhe des fest eingeplanten Sieges. Als Richtschnur dient der klare 6:0-Erfolg aus der Hinrunde. Bereits mit sechs Punkten Rückstand auf Sorghof liegt der SV Schwarzhofen (3./36) in Lauerstellung. Daran dürfte sich vorerst nichts ändern. Voraussetzung ist ein Dreier beim auf heimischen Gelände nicht zu unterschätzenden SV Hahnbach (11./21). Dieser verließ in acht Heimspielen erst zwei Mal als Verlierer den Platz. Das sollte den Gästen zu denken geben.

Noch belegt der SVSW Kemnath (13./16) den Relegationsplatz, mit vier Punkten Rückstand auf einen gesicherten Rang. Diesen versuchen die Schwarz-Weißen auf gar keinen Fall aus den Augen zu verlieren. Die Partie gegen die SpVgg Vohenstrauß (8./24) darf auf gar keinen Fall verloren gehen. Trotz acht Zähler Vorsprung auf den ersten gefährdeten Rang kann sich der Gast nicht sicher sein. Ferner hat er die knappe 0:1-Vorrundenniederlage gegen den Aufsteiger nicht vergessen. Seit dem 13. September wartet die SV Grafenwöhr (14./14) auf einen Sieg. Sechs Niederlagen und drei Remis am Stück beförderten das Team auf einen direkten Abstiegsplatz. Es ist also an der Zeit, die Kurve zu kratzen. Der heimschwache SV Freudenberg (12./20) sollte den passenden Partner abgeben, um die Negativserie zu beenden. Wohl kaum eingeplant hat die DJK Ensdorf (4./33) die Nullnummer in Grafenwöhr. Damit der Rückstand auf die Spitzengruppe nicht anwächst, ist ein Dreier über den TSV Detag Wernberg (10./22) unbedingte Pflicht. Die Favoritenrolle obliegt den Hausherren, nicht nur wegen der makellosen Heimbilanz von sieben Siegen und einer Punkteteilung. Mit einer Rechtfertigung für die 1:5-Packung aus der Hinrunde wird es für den Gast wohl nichts werden.

Im Kopf der Schwarzenfelder

Revanchegelüste hegen auch die SpVgg Pfreimd (6./32) sowie der 1. FC Schwarzenfeld (7./31). Gegen den auswärts schwächelnden SC Katzdorf (9./23) setzen die Pfreimder auf ihre Heimstärke, mit erst einer Niederlage. Schwarzenfeld dagegen hat die glatte 1:4-Einbuße auf eigenem Gelände gegen Vilseck nicht vergessen.

Sonntag, 14 Uhr: DJK Ensdorf - Detag Wernberg, SV Freudenberg- SV Grafenwöhr, SVSW Kemnath - SpVgg Vohenstrauß, FV Vilseck- 1. FC Schwarzenfeld, SpVgg Pfreimd - SC Katzdorf, SV Sorghof - SC Luhe-Wildenau, SV Hahnbach - SV Schwarzhofen, FC Amberg II - SV Kulmain
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