Verluste auffangen

Es deutet viel darauf hin, dass sich die Bürger mit höheren Wassergebühren anfreunden müssen. Ob sich die Gründung von Stadtwerken positiv auf wirtschaftliche Abläufe auswirken würde?

Pfreimd. (cv) Die Stadt hat einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen die Basiszahlen der Stadt zur Verfügung gestellt. Damit will sie ausloten, ob die Kommune mit der Gründung eines städtischen Betriebs besser fahren würde. Im Juni wird der Stadtrat darüber diskutieren, so Bürgermeister Richard Tischler. Vorher lag nun der Jahresabschluss 2013 der Pfreimder Wasserversorgung auf dem Tisch. Die Bilanzsumme beträgt 3,734 Millionen Euro, der Jahresverlust 94 605 Euro. Und das, obwohl der Wasserpreis im Jahr davor erhöht worden sei, so Stadtrat Klaus Summer. Der Verlust sei enorm. Er hat laut Bürgermeister Richard Tischler mehrere Ursachen: Erhöhte Stromkosten, jede Menge Wasserrohrbrüche und natürlich kräftige Investitionen beim Anschluss der Ortsteile. Auch für 2014 ist ein Defizit zu erwarten.

Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich inzwischen mit dem Thema auseinandergesetzt. Es deutet laut Bürgermeister viel darauf hin, dass die Gebühren angehoben werden müssen. Bisher sind pro Kubikmeter Wasser 1,25 Euro zu zahlen.

Lediglich drei Bauanträge lagen auf dem Tisch: Herbert Mutzbauer Schmiedgasse 5, baut einen Milchviehlaufstall mit Güllegrube und Laufhof. Mutzbauer legte einen Änderungantrag vor, den der Stadtrat befürwortete. Simone Meier und Christian Fleischmann aus Hohentreswitz planen den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage. Vanessa Schmid und Manfred Meidinger aus Hohentreswitz beantragten den Anbau an die bestehende Garage.

Festgelegt ist die Sondersitzung des Stadtrates zum Thema "Paintball": Planer und Antragsteller brauchen noch etwas Zeit, um alle Einwendungen abzuarbeiten. Als Termin ist nun der 8. April im Bürgersaal vorgesehen.
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