Verrückt ins Ehe-Glück
Glosse

Mittlerweile gibt es die skurrilsten Hochzeiten. Der Event-Unternehmer Jochen Schweizer bietet etwa eine Unterwasser-Vermählung für 485 Euro an. Es gibt Motto-Hochzeiten, auf denen der Brautvater im Ritter-Kostüm und die garstige Schwiegermama im süßlichen Barock-Outfit auftreten.

Ekaterina Dmitriev aus Russland versprach ihrem Mann, einem Nasa-Astronauten, via Satellit die ewige Treue, weil der gerade im Weltraum für den Lebensunterhalt sorgte. Möglich war das, weil es in Texas reicht, wenn eine Person des Brautpaares anwesend ist - und deshalb schnappte sich die hübsche Ekaterina kurzerhand ein Papp-Abbild ihres Angebeteten als Ersatz.

Alles noch nicht verrückt genug? Wie wär's mit einem Einweg-Brautkleid aus Toilettenpapier. Die amerikanischen Internetseite "Cheap-Chic-Weddings" prämiert jährlich die hübschesten Modelle.

Aber egal, wie ausgeflippt die Menschen heiraten. Selbst wenn der Ehemann in Flip-Flops und Badehose gen Altar latscht und die Braut ein Kleid in Regenbogenfarben trägt, selbst wenn sich die Verliebten ihr Ja-Wort während eines Bungee-Sprunges geben, so bleibt eine Hochzeit im August dieses Jahres schlicht eine 08/15-Hochzeit. In Neustadt gibt es beispielsweise vier davon.

christopher.dotzler@derneuetag.de

Polizeibericht Einbrecher im Sportheim

Luhe-Wildenau. Ungebetene Gäste im Sportheim des FC Luhe-Markt: Sie schlugen in der Nacht zum Dienstag vermutlich mit einem Stein die Scheibe des Getränkelagers ein. Außerdem beschädigten sie das Schloss der Eingangstür. Wahrscheinlich wurden die Einbrecher gestört, da sie nichts mitnahmen. Der Schaden beträgt 600 Euro. Hinweise erbittet die Polizei in Neustadt unter Telefon 09602/94020.

Gleich drei Haftbefehle

Waidhaus. Einen Volltreffer landete eine Streife der PIF Waidhaus bei der Kontrolle eines rumänischen Renault Laguna. Der Wagen war auf der A 6 in Richtung Grenze unterwegs. Im Fahrzeug saß ein 37-jähriger Rumäne, der gleich mit drei Haftbefehlen gesucht wurde. Er hatte 2014 in Rumänien eine Bank um mehrere tausend Euro betrogen. Deshalb wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Um dem Gefängnis zu entgehen, setzte sich der Rumäne ab. Aber auch die Staatsanwaltschaft in Nürnberg und Frankfurt sind an dem Rumänen interessiert. Wegen Diebstahls muss er in Deutschland noch insgesamt 107 Tage absitzen.
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