Versorgung aus Quelle Unterwappenöst bis 2017 - 133 200 Euro Gemeindeanteil
Mehr Wasser aus Kemnath

Kulmain. (bkr) Zur Sicherung der Wasserversorgung bezieht die Gemeinde einen Teil ihres Trinkwassers aus den Tiefbrunnen und der Wasseraufbereitungsanlage der Stadt Kemnath bei Oberbruck. 1 960 000 Euro flossen in den vergangenen Jahren in die Sanierung und Verbesserung der Anlagen.

Schlussrechnung erstellen

Die Kosten für die Ertüchtigung werden auf die beitragspflichtigen Grundstückseigentümer, den Wasserzweckverband Kemnath-West und die belieferten Gemeinden umgelegt. Auf Kulmain entfällt ein Anteil von 133 200 Euro. Diese Beteiligung werde den Gesamtkosten der eigenen Verbesserungsbeiträge für die Wasserversorgung aufgeschlagen und umgelegt, erklärte Bürgermeister Günter Kopp in der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Vorausleistungen dazu seien bereits erhoben worden. Die Schlussrechnung für den Verbesserungsbeitrag der Wasserversorgung könne nun erstellt und umgelegt werden. Die Forderung der Stadt Kemnath werde die Gemeinde mit zwei Raten zum Ende der Monate März und Juni begleichen.

Bei der Vereinbarung mit der Stadt Kemnath sei der bislang geringere Wasserbezug durch die bessere Nutzung der eigenen Quellen ebenso berücksichtigt worden wie der Wegfall der Quellwasserversorgung Unterwappenöst mit Ablauf des Jahres 2017. Damit erhöhe sich wieder der Fremdwasserbezug von der Stadt Kemnath, führte der Rathauschef aus.

Den von der Stadt Kemnath vorgelegten Umlageschlüssel für den Investitionsaufwand von 1 960 000 Euro lag ein Gesamtwasserverbrauch von 540 000 Kubikmeter zugrunde. Davon entfielen auf Kemnath 460 000, Kulmain 40 000, Immenreuth 5000 und Kemnath-West 35 000 Kubikmeter.
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