Verstärkt die Begegnung suchen

Die Veeh-Harfengruppe lenkte den Blick auf die Weihnachtszeit und "A! Stern steht am Himmel, wir richt'n fürs Kindl scho' s'Bettstadl her" verkündete der Singkreis: der Seniorennachmittag hat in Altendorf eine lange Tradition.

Altendorf. (kö) Der Schieslsaal war gut gefüllt, als der Singkreis vom "staaden Wald" sang, in dem die "Hos'n, Reh'und Hirsch'n über'n Schnee schaua" und KLJB-Vorsitzende Julia Hausmann das beliebte Treffen eröffnete. Pfarrer Johann Wutz und Bürgermeister Georg Köppl dankten der Landjugend für die Organisation und Gestaltung des Nachmittags sowie dem Singkreis, der Veehharfen-Gruppe und dem Kindergarten St. Andreas für die Bereicherung des Programms.

Pfarrer Wutz regte dazu an, wieder verstärkt die Begegnung mit den Mitmenschen zu suchen, "denn Christus begegnet uns in allen Menschen". Der Seniorennachmittag sei auch ein Tag des Dankes, so Bürgermeister Köppl. Es gelte, den Menschen zu danken, die den Zweiten Weltkrieg noch selber miterlebt und unser Land mit großem Einsatz und unter viel Entbehrungen wieder aufgebaut haben, damit wir in Frieden., Freiheit und Wohlstand leben können.

Der Singkreis ließ musikalisch "die Gnadensonne aufgehen, die erhellt die finstere Nacht" und die Veehharfen rückten das "liebe Christkindl" und den "tiefen Glockenschlag" der heiligen Nacht in den Focus. Die Gäste ließen sich Kaffee, Punsch, Kuchen und die selbst gebackenen Plätzchen der Landjugend schmecken und lauschten dem Nikolaus, der aus seinem Leben erzählte. Seine fleißigen Engerln verteilten süße Päckchen.

Die Kleinen des Kindergartens servierten den Senioren zusammen mit ihren Erzieherinnen heitere und auch nachdenkliche Gedichte und Lieder. Sie ließen die Kerzen am Adventskranz als "Friede", "Glaube", "Liebe" und "Hoffnung" zu Wort kommen, wobei diese die anderen vor dem Erlöschen bewahrten. Ein Extra-Lied hatten sie für das Eselchen des Nikolaus parat. Kindergartenleiterin Sigrid Scholz wünschte, dass das Leuchten in den Augen der Kinder das Licht in der Welt um ein Tausendfaches vermehrt und dieses auch auf die Gäste überspringt.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung der ältesten Teilnehmer. Robert Pickl (89 Jahre) und Barbara Bauer (ebenfalls 89 Jahre) erhielten ein kleines Präsent. Insgesamt brachten es die Teilnehmer auf ein Durchschnittsalter von über 77 Jahren. Mit dem "Andachtsjodler" und weiteren Musik- und Gesangsstücken verging der Seniorennachmittag in geselliger Runde wie im Flug.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.