Verstorben

Trauer um Hedwig Steiner

Hedwig Steiner, geborene Ertl, verstarb am 24. Februar nach längerer Krankheit im Alter von 82 Jahren. Am Samstag erwiesen ihr die Angehörigen und Bekannten die letzte Ehre. Stadtpfarrer Pater Hans Ring befasste sich im Requiem in der Wenzeslauskirche mit den Lebensstationen der Verstorbenen. Sie wurde am 28. März 1932 in Miesbrunn geboren, wo sie mit ihrem fünf Jahre älteren Bruder Wilhelm aufwuchs. Zu ihm hatte sie stets ein enges Verhältnis. Er starb 2012. 1957 heiratete sie den aus dem Sudetenland stammenden Maler Franz Steiner. Gemeinsam haben sie das Leben fast 58 Jahre lang miteinander geteilt. Vier Kinder vervollständigten das Glück. Der tragische Tod zweier Söhne waren schwere Schicksalsschläge. Auf die vier Enkel und den Urenkel war sie als Oma und Uroma besonders stolz.

Steiner galt als talentierte Schneiderin. Sie interessierte sich für Literatur, hat selbst geschrieben und gedichtet. Ihre große Leidenschaft war die Musik. Sie spielte Geige und Akkordeon und musizierte und sang mit Begeisterung fast täglich mit ihrem Mann. Ihre Familie stand immer an erster Stelle. Auch anderen Mitmenschen gegenüber war sie stets großherzig und hilfsbereit. Der Kirchenchor Miesbrunn unter Leitung von Ludwig Putzer begleitete den Seelengottesdienst. Die Beerdigung fand im Familienkreis statt. (tu)
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