Verstorben

Letzte Ehre für Ludwig Haubner

Am Sonntag war Ludwig Haubner in der Tirschenreuther Klinik nach längerer, schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren gestorben. Am Donnerstag erwiesen im Verwandte und Bekannte die letzte Ehre. Stadtpfarrer Pater Hans Ring ließ im Requiem in der Sigismundkirche die Lebensstationen des Verstorbenen Revue passieren. Haubner wurde am 18. Juli 1957 in Pleystein geboren und wuchs mit sieben älteren Geschwistern auf. Nach der Schule lernte er Elektriker.

1978 heiratete er und hatte mit seiner Frau zwei Kinder. Fünf Jahre später folgte die Scheidung. Haubner wurde mit der Trennung nur schwer fertig und erkrankte. Nach mehreren Krankenhausaufenthalten musste er in ein Heim für psychisch Kranke übersiedeln, zunächst nach Fuchsmühl, dann nach Tirschenreuth. Dort besserte sich sein Zustand soweit, dass er in seinem geschützten Umfeld zufrieden und ausgeglichen leben konnte. Er hörte gerne Musik, interessierte sich für Fußball und hatte große Freude an der Natur.

2012 erhielt er die Diagnose Lymphknotenkrebs. Umsorgt von seinen Schwestern Ella und Betty konnte er mit dieser Krankheit noch drei Jahre einigermaßen gut leben. Seit Dezember bereitete ihm eine Lungenentzündung erhebliche Probleme. Im Krankenhaus stellten die Ärzte dann fest, dass der Krebs nun auch die Lunge befallen hatte. Der Kirchenchor unter Leitung von Alexander Völkl begleitete die Trauerfeier. (tu)
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