Verstorben

Abschied von Elsa Dengler

Die letzten zwei Jahre im Leben von Elsa Dengler aus Pfrentsch waren von ständigen Krankenhausaufenthalten geprägt. In dieser schweren Zeit hat sie Ehemann Alfons fürsorglich gepflegt. Vor zwei Wochen wurde sie in die Palliativstation eingeliefert. Sehr gelassen und gefasst war sie am Freitag im Alter von 85 Jahren eingeschlafen.

Am Dienstag erwies ihr eine große Trauergemeinde in Burkhardsrieth die letzte Ehre. Stadtpfarrer Pater Hans Ring ging im Requiem in der Nikolauskirche auf Denglers Lebensweg ein. Sie kam am 28. Januar 1929 als Elsa Grötsch in Pfrentsch zur Welt und wuchs dort mit zwei Schwestern auf. Als die Eltern ihrer Cousine Maria starben, kam diese als dritte Schwester dazu. Sehr früh musste Elsa im elternlichen Einzelhandelsgeschäft und in der Landwirtschaft mitarbeiten. Sie war die große Stütze ihrer Eltern.

1954 heiratete sie Alfons Dengler. Das Paar bekam zwei Söhne, Ewald und Rainer. Der jüngere Sohn starb bereits am dritten Tag im Kindsbett. Das Leben von Elsa Dengler war geprägt von der Arbeit im Laden und in der Landwirtschaft. Stolz war sie auf die Enkel Nadine sowie Yvonne und auf die Urenkel Ronja, Hannah und Michi.

Solange es ihre Gesundheit zuließ, verpasste sie weder den Sonntagsgottesdienst noch die Messe in der Pfrentscher Dorfkapelle. Noch im hohen Alter machte sie mit ihren Angehörigen zwei Flugreisen, von denen sie lange schwärmte. Am 29. Mai feierten sie und ihr Mann diamantene Hochzeit.

Katharina Grötsch an der Orgel begleitete den Trauergottesdienst. Für den OWV Pfrentsch dankte ein Sprecher der Verstorbenen für die langjährige Mitgliedschaft. Mit dem Feierabendlied, intoniert vom Musikverein Waidhaus, klang die Trauerfeier aus.
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